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CDU-Generalsekretär Tauber kritisiert Bartsch-Äußerungen

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat Linksfraktionschef Dietmar Bartsch für seine Äußerung zu Regierungsmitgliedern mit Stasi-Vergangenheit scharf kritisiert. "Die Aussagen von Herrn Bartsch sind ein Schlag ins Gesicht aller Opfer des SED-Unrechtsregimes", sagte Tauber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Linkspartei habe die eigene unrühmliche Geschichte nicht aufgearbeitet und verkläre die DDR bis heute.

"Wer über seine Stasi-Vergangenheit lügt, muss nicht differenziert betrachtet werden, sondern hat in einem öffentlichen Amt nichts verloren", betonte Tauber. Bartsch hatte den Funke-Zeitungen gesagt: "Spätestens seit der Zeit, als der SPD-Politiker Manfred Stolpe als Ministerpräsident und Bundesminister mit Stasi-Vorwürfen konfrontiert war, kann und sollte man solche Diskussionen anders führen". Die Nachfolgepartei der SED habe sich "wie keine andere Partei umfangreich und selbstkritisch" mit der eigenen Vergangenheit auseinandergesetzt. Er plädiere nicht dafür, Schlussstriche zu ziehen. "Aber ich möchte, dass man die Biografien von Personen differenziert bewertet." Der rot-rot-grüne Senat in Berlin war wegen der Stasi-Vergangenheit des inzwischen zurückgetretenen Staatssekretärs Andrej Holm in Bedrängnis geraten.

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