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Coca-Cola bekennt sich zur Zuckerreduktion

Coca-Cola bekennt sich erstmals öffentlich dazu, den Zuckeranteil seiner Produktpalette auf dem deutschen Markt deutlich zu verringern: Man wolle in Deutschland "den Zuckeranteil unseres Sortiments bis zum Jahr 2020 um insgesamt zehn Prozent reduzieren", sagte James Quincey, der Welt-Chef der Coca-Cola Company, der "Welt am Sonntag" (2. Juli 2017). Damit stelle man sich hinter die freiwillige Selbstverpflichtung des europäischen Branchenverbands Unesda. Quincey betont, dass das Ziel ehrgeizig sei: "Das verlangt große Anstrengungen. Wir verändern Rezepte, setzen vermehrt auf kleinere Packungen und nicht zuletzt auf klare Produktinformationen für die Verbraucher."

Der Konzern aus Atlanta mache bereits "große Fortschritte dabei, unser Angebot zu verbreitern". Aktuell verkauft der Getränkehersteller mehr als 80 Marken in Deutschland, weltweit hat er gut 500 Marken im Portfolio. Es sei "absolut möglich", dass "die Zusammensetzung unseres Sortiments in Zukunft radikal anders" aussehen werde, ergänzte Quincey. Für Politik und Industrie gehe es "insgesamt darum, die Menschen beim maßvollen und ausgewogenen Konsum zu unterstützen". Von Dirigismus hält Quincey dagegen nichts: "Ich glaube nicht, dass es funktionieren kann, die Bevölkerung dabei mit staatlichen Eingriffen - etwa über neue Steuern für bestimmte Produkte - in ihrer Wahlfreiheit beim Essen und Trinken einzuschränken. Die Menschen holen sich dann an anderer Stelle, was sie haben möchten. Regierungen, Unternehmen und die Gesellschaften müssen hier gemeinsam intelligentere Lösungen erarbeiten."

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