Conor McGregors Ruf hat einen schweren Schlag erlitten, nachdem ein Zivilgericht ihn für den sexuellen Übergriff auf die Haarfärberin Nikita Hand für haftbar befunden und ihr bis zu 250.000 Euro Schadenersatz zugesprochen hat. Nach dem Urteil rufen prominente Organisationen und Einzelhändler in ganz Irland zu einem Boykott seiner Alkoholmarken Forged Irish Stout und Proper No 12 Whiskey auf. Cliona Saidlear vom Rape Crisis Network Ireland forderte die Einzelhändler auf, die Produkte des Boxers nicht mehr zu unterstützen: „Sie müssen aufhören, für ihn zu werben und sich davon distanzieren“. Obwohl McGregor den größten Teil von Proper No 12 im Jahr 2023 verkauft hat, bleibt er ein öffentliches Gesicht für die Marke. Die Kontroverse hat auch den Videospielverlag IO Interactive dazu veranlasst, sich von ihm zu trennen und die Entfernung von McGregors Charakter „The Disruptor“ aus der Hitman-Reihe anzukündigen. Zu seinem Ärger kommt noch hinzu, dass McGregor von seinem ehemaligen Freund Artem Lobov mit einer Klage in Höhe von 8 Millionen Euro konfrontiert wird, weil er behauptet, das Konzept der Whiskey-Marke stamme von ihm. Kritiker argumentieren, dass die öffentliche und unternehmerische Missbilligung einen schwereren Schlag versetzen könnte als die rechtlichen Folgen.
