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CSU-Spitzenkandidat hält „Jamaika“ für möglich

Der bisherige CSU-Spitzenkandidat Joachim Herrmann sieht Chancen für ein sogenanntes „Jamaika“-Bündnis von CDU, CSU, FDP und Grünen. „Bei gutem Willen aller Beteiligten ist das möglich“, sagte Herrmann am Dienstagmorgen im „Deutschlandfunk“. Gleichzeitig erneuerte er jedoch die Forderung nach einer „Obergrenze“ für die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland.

Dies sei klare Position der CSU. „Es muss einen Weg dorthin geben“, so Herrmann. Er habe FDP-Chef Christian Lindner im Wahlkampf so erlebt, dass dieser die Flüchtlingspolitik ebenfalls als „zu großzügig“ empfunden habe. „Mit den Grünen wird es zweifellos eine schwierige Situation“, räumte Herrmann jedoch ein. Zum Bündnis mit der CDU bekannte sich der bayerische Innenminister. „Es ist von niemandem die Fraktionsgemeinschaft in Frage gestellt worden“, so Herrmann unter Bezug auf die CSU-Vorstandssitzung vom Vortag.

Die Stimmenverluste der CSU in Bayern spielte er herunter. „Wir haben mit 39 Prozent immer noch ein beachtliches Ergebnis im Vergleich zu anderen Ländern.“ Herrmann war Spitzenkandidat der CSU bei der Bundestagswahl, zieht aber trotzdem nicht in den Bundestag ein, weil er in keinem Wahlkreis direkt kandidierte und auf Grund des Stimmenverlustes kein CSU-Kandidat von der Landesliste in Bayern zum Zuge kommt.

Foto: Joachim Herrmann, über dts Nachrichtenagentur

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