NewsRatgeber - Nachrichten zu Wirtschaftsrecht, Vertragsrecht, Konsumentenschutz

Das kann Yoga als Gesundheitssport leisten

Um etwas für ihr seelisch-körperliches Gleichgewicht zu tun, betreiben immer mehr Menschen Gesundheitssport. Mittlerweile bieten viele Fitnessstudios solche Kurse an, die das Ziel haben, Körper und Geist ohne Leistungsdruck zu trainieren. Yoga als Gesundheitssport vereint dabei nicht nur Kraft- und Ausdauerübungen, sondern auch Entspannungstechniken, die für einen Ausgleich zum stressigen Alltag sorgen können. Doch was macht Yoga zu einem sinnvollen Gesundheitssport? Krankenkassen sind sehr daran interessiert, dass die Versicherten körperlich und seelisch gesund sind, denn Krankheiten kosten sie Milliarden. Deshalb unterstützen viele Krankenkassen Präventivmassnahmen, mit denen die Versicherten etwas für ihre Fitness tun. Gesundheitssport verfolgt in erster Linie das Ziel, das eigene Wohlbefinden zu steigern und dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken, der im Berufsleben oft gang und gäbe ist. Langes und oft falsches Sitzen am Arbeitsplatz ist schlecht für Muskulatur, Knochen und Organe, denn diese werden nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. In der Folge kann es zu Problemen des Herz-Kreislauf-Systems und zu Übergewicht kommen. Insbesondere Adipositas belastet den menschlichen Organismus immens und ist eine der Volkskrankheiten unserer Zeit - fast jeder dritte Mensch weltweit leidet darunter. Gesundheitssport ist deshalb eine gute Möglichkeit, körperliche Beschwerden zu vermeiden und das Risiko von Krankheiten wie Diabetes, Übergewicht oder Rückenschmerzen zu minimieren.

Yoga als ganzheitliche philosophische Lehre

Yoga besteht nicht nur aus Körperstellungen, den sogenannten Asanas, sondern auch aus Meditations- und Atemübungen, die dem Körper zu seelischem Gleichgewicht verhelfen sollen. Yoga stammt aus Indien und soll schon vor über 5.000 Jahren praktiziert worden sein. Diese philosophische Lehre umfasst eine Vielzahl an körperlichen und geistigen Übungen, die in unterschiedlichen Stilen ausgeübt werden können. Dabei soll das abwechselnde An und Entspannen der Muskeln Körper und Geist vereinen und das Bewusstsein erweitern. Die westliche Yoga-Tradition gibt es etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts; mittlerweile ist Yoga sogar immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO.

Auswirkungen auf den Körper

Yoga wirkt auf unterschiedlichen Ebenen. Die diversen Asanas trainieren unterschiedliche Muskeln und Körperpartien und sind nicht nur Kraft- und Dehnübungen. Sie stellen auch hohe Anforderung an die Kondition und den Willen. Da man ausser einer Matte für den Anfang nichts braucht, um Yoga zu betreiben, kann im Grunde jeder loslegen und schnell Fortschritte erzielen. Da sich der Gesundheitssport auch im fortgeschrittenen Alter eignet, können viele Versicherte von Zuschüssen der Krankenkasse profitieren. Infolge des Alterungsprozesses gibt beispielsweise das Bindegewebe nach, sodass etwa der sensible Beckenboden nicht mehr voll funktionstüchtig ist. Die Beckenbodenmuskulatur, die eigentlich die Beckenorgane trägt, ist folglich geschwächt, worunter die Kontrolle über die Blase leiden kann. Um das Leben auch mit Blasenschwäche geniessen zu können, helfen nicht nur spezielle Einlagen von Tena Lady , sondern eben auch gezielte Yoga-Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur.

Auswirkungen auf die Psyche

In der heutigen Leistungsgesellschaft leiden zudem immer mehr Menschen unter psychischen Störungen, sodass mittlerweile auch Depressionen als Volkskrankheit gelten. Zwar ist in der Schweizer Bevölkerung der Anteil der Personen, die unter einer depressiven Symptomatik leiden, nicht gestiegen. Andererseits ist jedoch die Zahl der Personen, die laut eigener Aussage nie unter Verstimmungen leiden, laut einer Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (PDF) gesunken. Insgesamt leiden 5,2 Prozent der Schweizer Bevölkerung innerhalb eines Jahres unter einer depressiven Störung. In Studien mit Menschen, die von einer depressiven Störung betroffen sind, werden vor allem Atemübungen aus dem Yoga als Therapieform gewählt, denn diese sollen die Aktivität des parasympathischen Nervensystems steigern. Bei gesunden Menschen können zudem Übungen aus dem Iyengar-Yoga Ängste abbauen und die Gemütslage verbessern. Letztendlich sollte man für sich selbst ausprobieren, ob man durch diesen Gesundheitssport eine positive Veränderung in sich wahrnimmt. Festzuhalten bleibt aber: Yoga sorgt für mehr Beweglichkeit und Kraft, trainiert die Ausdauer und Konzentration und wirkt sogar entspannend - eine Ganzheitlichkeit, die nur wenige andere Gesundheitssportarten aufweisen.
Stichwörter

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weiterlesen ...
Close
Back to top button
Close