Opposition kritisiert verspätete Information 660x330 - Datendiebstahl: Täter agierte allein

Datendiebstahl: Täter agierte allein

Der am Sonntag festgenommene 20-jährige Tatverdächtige im Fall des Datendiebstahls, bei dem persönliche Daten von mehreren Politikern und Prominenten im Internet veröffentlicht worden waren, ist offenbar ein Einzeltäter. Im Rahmen der Vernehmung habe der Beschuldigte angegeben, dass er "allein agiert hat", sagte der Oberstaatsanwalt Georg Unbefugt am Dienstag in Wiesbaden. Die bisherigen Ermittlungen hätten noch "keine Hinweise auf eine Beteiligung von Dritten" ergeben. Zu den Motiven hätte der Beschuldigte angegeben, dass er sich über "Äußerungen der Geschädigten geärgert" habe, so der Oberstaatsanwalt weiter. "Der 20-jährige deutsche Staatsangehörige steht im Verdacht, personenbezogene Daten von Politikern, Journalisten und von Personen des öffentlichen Lebens ausgespäht zu haben. Die erlangten personenbezogenen Daten (insbesondere Telefonnummern, Anschriften, Kreditkartendaten, Bildaufnahmen und Kommunikation) soll der Beschuldigte im Dezember 2018 unter Nutzung von Twitter-Accounts veröffentlicht haben", sagte der Oberstaatsanwalt. Die Ermittlungen seien "seit dem 04. Januar" mit "Hochdruck geführt" worden. Auf Twitter soll er die Account-Namen "God" und "Orbit" benutzt haben. Er soll auch gekaperte Twitter-Accounts benutzt haben, so der Oberstaatsanwalt. Er sei am Dienstag vom leitenden Oberstaatsanwalt und von Beamten des Bundeskriminalamtes (BKA) zum Tatvorwurf "umfassend vernommen" worden. "Er hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe umfassend eingeräumt und ist geständig. Er hat über eigene Straftaten hinaus auch Aufklärungshilfe geleistet", so der Oberstaatsanwalt weiter. "Mangels Haftgründen" sei der Beschuldigte am Dienstagabend auf "freien Fuß gesetzt" worden und die "vorläufige Festnahme in seinem Fall aufgehoben" worden. Foto: Twitter-Konto mit geleakten Daten, über dts Nachrichtenagentur

Hier nachlesen ...

Polizeigewerkschaften kritisieren verpflichtende Video Vernehmungen 310x165 - Polizeigewerkschaften kritisieren verpflichtende Video-Vernehmungen

Polizeigewerkschaften kritisieren verpflichtende Video-Vernehmungen

Die verpflichtenden Video-Vernehmungen ab Januar sorgen bei vielen Polizeidienstellen und Gewerkschaften für Ärger. "Nur ein …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.