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Demokraten gewinnen Mehrheit im US-Repräsentantenhaus

Bei den sogenannten „Midterm Elections“ in den USA haben die Demokraten laut Hochrechnungen im Repräsentantenhaus die Mehrheit gewonnen, im Senat konnten die Republikaner dagegen ihre Dominanz, die sie bisher in beiden Häusern hatten, verteidigen. Die US-Sender NBC und Fox News veröffentlichten unabhängig voneinander entsprechende Prognosen. Mit der neuen Mehrheit im Repräsentantenhaus, die die Demokraten erstmals seit acht Jahren wieder erlangen, können sie unter anderem Anhörungen ansetzen und Ermittlungen einleiten, sowie Kompromisse bei Gesetzentwürfen erzwingen oder Gesetze blockieren.

Der Wahlsieg der Demokraten fiel allerdings knapper aus, als erwartet. Von einer „blauen Welle“ könne keine Rede sein, kommentierte selbst der US-Nachrichtensender CNN, der als besonders Trump-kritisch gilt. So blieb der von den Demokraten erhoffte deutliche Sieg bei der Gourverneurs- und Senatswahl im traditionell hart umkämpften Bundesstaat Florida aus. Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen lagen die republikanischen Kandidaten vorne – wenn auch hauchdünn. Auch die von den Demokraten erhoffte Übernahme des US-Senats scheiterte deutlich. Neu gewählt wurden am Dienstag in den USA alle Mitglieder des Repräsentantenhauses sowie ein Drittel der Senatoren. Außerdem fanden in 36 Bundesstaaten Gouverneurswahlen, sowie in weiteren Regionen andere Regionalwahlen statt.

Foto: Kapitol in Washington, über dts Nachrichtenagentur

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