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Der Büroimmobilienmarkt in den Großstädten boomt

Vor allem in den Großstädten boomt der Büro-Immobilienmarkt . Im Städtevergleich ist zu erkennen, dass die Preise für Büroflächen in Berlin im Gegensatz zu München am günstigsten ist. Vor allem die kleinen Büroflächen sind Mangelware in den Metropolen.

Bürofläche in München: ein teurer Standort mit einer starken Wirtschaft

Traditionell verfügt die bayrische Hauptstadt über ein heterogenes und breites Branchenspektrum. Dies sorgt für Wachstum und zur ökonomischen Stabilität. Damit ist München die wirtschaftlich stärkste deutsche Metropole. Dort sind allein fünf DAX-Unternehmen ansässig und daher ist es nicht verwunderlich, dass München mit Abstand der teuerste Bürostandort Deutschlands ist. Da der Standort so begehrt ist, werden die Büroflächen knapp in der Stadt. 2017 lagen die Angebotsmieten zwischen Lehel, Maxvorstadt und Altstadt mit 23,40€ pro Quadratmeter so hoch wie in keinem anderen Stadtteil von München . Die Viertel profitieren von dem Gründungstrend sowie der Suche der Unternehmen nach kleineren Flächen. Dieses Areal ist in den vergangenen Jahren zu einem Mekka für Start-ups, IT-Firmen und die Kreativbranche geworden. Damit die Altstadt noch attraktiver wird, plant die Stadt, den Autoverkehr dort weiter zu reduzieren und Fahrradfahren, angepasst an die junge, urbane Zielgruppe zu fördern. Vor allem das Kleinbüro mit einer Fläche von bis zu 150 Quadratmeter ist in den etablierten Lagen der bayerischen Hauptstadt Mangelware. Selbst Unternehmen die eine Fläche bis 500 Quadratmeter suchen, haben es schwierig, das Passende zu finden. Der Anteil kleinteiliger Flächen ist in München extrem geschrumpft, doch selbst die modernen Großflächen sind schwer zu finden. Fündig werden Unternehmen bspw. im Stadtteil Schwanthalerhöhe, sofern eine Bürofläche zwischen 150 und 500 Quadratmeter gesucht wird. Im Westen der Stadt liegen die Mietpreise erheblich niedriger. Doch spannend bleibt, wie sich das durchweg ergiebige Angebot bei den Büroflächen mit mittlerer Größe entwickelt.

Preis für einen Quadratmeter Büro

Hamburg: Der Immobilienmarkt befindet sich im Wandel

Hamburg war lange Zeit die Stadt der Medien. Allerdings befindet sich die Branche im Wandel, womit es zu einem Bedarf an Gewerbeflächen kommt. Heute kommen die ehemaligen Großmieter mit weniger Fläche aus und nach einigen Umstrukturierungsmaßnahmen, wird der Hamburger Büromarkt wieder dynamischer. Vor allem Unternehmen aus den Bereichen Technologie-, Informationswirtschaft- und Logistik sind auf der Suche nach geeignete Büroflächen. Zudem wird immer mehr Platz von der öffentlichen Hand angemietet. Ein neues Preisniveau ist in der Hafenstadt bei den Gewerbemieten durch die HafenCity entstanden. Für die Umnutzung innerstädtischer Brachflächen ist das Areal südlich der Alster das beste Beispiel. Die historischen Gebäude der Speicherstadt gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Für ihre zukunftsorientierte Bauweise wurden Neubauten , insbesondere zahlreiche Büroimmobilien in Hamburg ausgezeichnet. Die Zahlungsbereitschaft ist nirgendwo so hoch wie in der HafenCity. Der freie Blick auf das Wasser sowie die Nähe zur Innenstadt, das ist eine privilegierte Lage. Somit ist es kein Wunder, dass sich die HafenCity zu einem Top-Standort entwickelt hat. Was die Großmieter und Start-ups angeht, so haben sie in Hamburg ein Problem: Die kleinen und großen Büroflächen werden knapp. Hier kann, wie auch in München das mittlere Segment mit einem großen Angebot aufwarten – mit einer Ausnahme: die HafenCity. Dort gibt es noch kleine sowie große Flächen, wobei die durchschnittliche Angebotskaltmiete dort sogar leicht gesunken ist. Traditionell siedeln sich in Hammerbrook eher die mittelständischen Dienstleister an, da die Flächen mit 2.500 Quadratmeter Mangelware geworden sind. Doch auch hier wäre die HafenCity eine Alternative. Fraglich ist, ob diese angenommen wird, aufgrund des unterschiedlichen Preisniveaus.

Berlin: Die Start-ups zieht es in die deutsche Bundeshauptstadt

Das Schattendasein der geteilten Stadt hat Berlin überwunden. Immer mehr internationale Start-up Unternehmen kommen die City an der Spree. Vor allem Internetfirmen sind in Berlin stark vertreten und deren Präsenz wächst immer weiter. Doch auch etablierte Wirtschaftsunternehmen zieht es in die Hauptstadt, wie bspw. den Autobauer Daimler . Dieser hat am Ostbahnhof in Friedrichshain eine Bürofläche von 18.000 Quadratmeter angemietet. Vor allem in Mitte um den Alexanderplatz, entlang der Spree in Friedrichshain und in Kreuzdamm liegen die bevorzugten Büroflächen, ebenso wie rund um den Ku’damm in der City West. Die Unternehmen die sich für Büroräume in dieser Lage entscheiden, die sind bereit für die Lage und die Ausstattung eine entsprechend höhere Miete zu zahlen. Die IT-Branche hat das alternative Viertel für sich entdeckt und damit ist der Kreuzberger Immobilienmarkt in Bewegung. Die IT-Branchen und Start-ups haben dieses Viertel für sich entdeckt und sind bereit, dafür zu zahlen. Denn Kreuzberg nähert sich von den Mieten immer weiter an das Preisniveau von Berlin Mitte an. Vor allem in den Szenevierteln sind die kleinen Büros begehrt. Dafür ist Kreuzberg gerüstet, doch hält ebenfalls für die Großmieter eine breite Auswahl an Büroflächen bereit. Die Internetfirmen wachsen schnell, sofern alles gut geht. Eben daher sind Büroräume gefragt, die mitwachsen. Genau diese findet die Branche in Kreuzberg.

Kostenfrei das geeignete Büro finden

Die Metropolen sind mehr oder weniger auf die wachsende Nachfrage gerüstet. Doch ein Büro in Großstädten wie bspw. München, Berlin oder Hamburg zu finden kann eine nervenaufreibende Angelegenheit zu finden. Denn Suchen und Besichtigungen kosten Zeit und Geld, die weitaus besser eingesetzt werden können. Besser ist es, ein kostenloses Angebot wie das von Flexas.com anzunehmen. Das Unternehmen verfügt über ein breites Angebot von verschiedenen Büroflächen und sucht nach bezugsfertigen Büroräumen nach Maß für seine Kunden. Das beste ist, dass das Angebot kostenlos und unverbindlich ist.

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