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Deutsche Hochschulen bauen Förderung von Start-ups aus

Die deutschen Hochschulen haben die Förderung von Unternehmensgründungen massiv ausgebaut. 2017 hätten 191 Hochschulen insgesamt 1.776 Start-ups auf den Weg geholfen, 2012 seien es noch 1.145 gewesen, berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf den neuesten „Gründungsradar“ des Stifterverbandes. Besonders viele Gründungen habe es im Bereich IT-Dienstleistungen, Medizintechnik sowie Umwelt- Klima- und Energietechnologie gegeben.

„Seit 2012 hat sich die Gründungskultur an den Hochschulen etabliert. Das ist eine großartige Entwicklung“, sagte Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes. Nun sei es „eine große bundesweite Herausforderung, die Ressourcen für Gründungen langfristig zu sichern“. „Gründungen sind Treiber von Innovation. Mit ihrem herausragenden Gründergeist leisten die Hochschulen einen bedeutenden Beitrag zur Stärkung des Mittelstandes“, sagte Horst Nasko, Vorstand der Heinz Nixdorf Stiftung, die das Projekt unterstützt. Beste Gründungsförderin wurde die TU München bei den großen Hochschulen ab 15.000 Studierenden. Bei den mittleren Hochschulen wurde die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als exzellent prämiert, bei den kleinen bis 5.000 Studierenden erneut die HHL Leipzig Graduate School of Management. Der Gründungsradar des Stifterverbands misst die Qualität der Start-up-Förderung anhand von 33 Indikatoren.

Foto: Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur

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