Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner vertagten die Diskussionen über den Haushalt 2024, ohne einen Durchbruch zu erzielen. Die Fortschritte waren zunächst unklar, aber die SPD forderte eine erneute Aussetzung der Schuldenbremse, während die FDP den Schwerpunkt auf Einsparungen legte. „Wir haben kein Einnahmen- sondern ein Ausgabenproblem. Wir haben auch keine Haushaltskrise, sondern eine Entscheidungskrise mit mangelnder Kompromissbereitschaft“ sagte Rainer Dulger von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Trotz einiger angeblicher Fortschritte wurde kein endgültiges Ergebnis präsentiert. „Wir wissen, dass wir als SPD unseren Beitrag leisten müssen. Also auch Dinge, die für uns wichtig sind. (…) Natürlich müssen Sparleistungen bei allen erbracht werder“ sagte SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil. Die Wirtschaftsverbände drängten auf eine rasche Lösung des Haushaltsstreits und forderten eine rasche und tragfähige Lösung. „Viele Unternehmen sind mit ihrer Geduld am Ende“ teilte Siegfried Russwurm, von der Bundesverband der Deutschen Industrie mit.
