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Deutschland holt Israel bei Corona-Impfquote ein

Die ausgerufene "Impfwoche" hat bislang kaum einen spürbaren Effekt - die Impfquote von Israel hat Deutschland am Freitag dennoch eingeholt. Laut Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) stieg die Erstimpfquote binnen eines Tages von 66,9 auf 67,0 Prozent - etwa genau so viele wie in Israel, wo die Impfkampagne dank früherem Impfstoff-Einkauf mehrere Monate Vorsprung hatte. Der Anteil der Bevölkerung mit einem vollständigen Corona-Impfschutz stieg in Deutschland binnen 24 Stunden von 62,7 auf 62,8 Prozent und liegt damit schon seit einigen Wochen höher als in Israel, wo aktuell 61,5 Prozent auch die in der Regel notwendige zweite Dosis erhalten haben.

Trotzdem geht die Zahl der Impfungen in Deutschland weiterhin zurück. Von Montag bis Donnerstag dieser Woche wurden in Deutschland zwei Prozent weniger Menschen erstmals geimpft als an den gleichen Wochentagen der Vorwoche - und das, obwohl die Bundesregierung mit der "Impfaktionswoche" nochmal Tempo machen wollte. Rund 73.000 Erstimpfungen werden im Wochendurchschnitt täglich verabreicht, dieser Wert sinkt kontinuierlich jeden Tag um einige Hundert. Rund 94.000 Menschen bekommen im Schnitt täglich ihre Vervollständigungs-Impfung, rund 23.000 eine "Auffrischungsimpfung". Wenn dieses Tempo anhält, hätten etwa Mitte Dezember 80 Prozent der Bevölkerung den vollständigen Impfschutz - oder die Infektion durchgemacht. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Impfspritze mit Moderna wird aufgezogen, über dts Nachrichtenagentur

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