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Die Marktsegmentierung: Nur so haben Unternehmen noch eine Erfolgsaussicht

Unsere Welt ist ein großer Markt, zumindest wenn man von der Theorie ausgeht. Als Unternehmer weiß man jedoch schnell, dass die einfache Ansteuerung eines Marktes keine Gewinne bringen wird. Bleibt man bei diesem Gedanken, dann wird man auf lange Sicht nicht die Kunden ansprechen können, die einem wirklich den Erfolg sichern.

Denn eines ist Fakt: Der Erfolg kommt nur, wenn man seine Kunden auch wirklich kennt. Um genau die Kunden anzusprechen, für die eine Leistung interessant ist, erfolgt die Segmentierung des globalen Marktes. Was bringt das genau und wie kann man eine Marktsegmentierung vornehmen?

Was ist eine Marktsegmentierung?

Die Marktsegmentierung ist im Grunde nichts weiter als die Eingrenzung des globalen Marktes. Normalerweise kann man für ein Produkt auf der ganzen Welt einen Abnehmer finden. Jedoch wird nicht jede Dienstleistung und jedes Produkt in jedem Land gleichstark gelistet. Deswegen sollte man den Markt, so stark es geht eingrenzen.

Nur so kann ein zielgerichtetes Marketing erfolgen, welches am Ende auch wirklich einen hohen Erfolg verzeichnet.

Marktsegmentierung als Marketingtool?

Die Marktsegmentierung wird als Marketingaspekt angesehen. Es ist sozusagen ein fester Bestandteil dessen. Wer seinen Markt nicht kennt, der wird auch keine genaue Zielgruppe ansprechen können. Um das Marketing entsprechend der Segmentierung durchzuführen, sollte man sich immer folgende Aspekte vor Augen führen:

Geografie: Man sollte sich bewusst sein, wie man seine Produkte verkaufen möchte. Ist man nur stationär unterwegs, dann sollte man sich unbedingt ein Land aussuchen, in dem die meisten Menschen der gewünschten Zielgruppe sich aufhalten. Sucht man beispielsweise die Zielgruppe für ein Produkt für die Bartpflege, dann sind vermutlich die USA, Deutschland und weitere Länder interessant.

Demografie: Der globale Markt wird nun noch in Geschlechter und Alter aufgeteilt. Handelt es sich beispielsweise um eine Pflegelotion gegen Akne, dann sind junge Frauen ab 16 Jahre vermutlich die Zielgruppe.

Verhaltensmerkmale: Da jedes Produkt und auch jede Dienstleistung eine Vertrauenssache ist, muss man nun filtern, worauf die Kunden Wert legen. Das geht am besten durch Umfragen.

Unter diesen Gesichtspunkten kann man den Markt immer weiter eingrenzen, um am Ende eine wirklich wirkungsvolle Kampagne zu starten.

Die richtigen Fragen stellen

Die Zielgruppe einzugrenzen ist für viele Unternehmer nicht immer leicht. Deswegen darf man sich genauer mit seinen Zielen befassen. Um die Zielgruppen und damit den Markt einzugrenzen, sollte man sich folgende Fragen stellen:

  1. Welche Probleme hat meine Zielgruppe?
  2. Löst mein Produkt dieses Problem? ( Das gilt auch für Dienstleistungen)
  3. Worauf legen meine Kunden wert (Öko, Preis, Leistung)

Wer diese Fragen beantworten kann, der wird seine Zielgruppen genauer eingrenzen können. Das wiederum hilft, den Markt genauer einzuschätzen und die besten Verkaufswege zu erkennen.

Was passiert ohne genaue Marktanalyse?

Wer den Weg des geringsten Widerstandes geht und einfach seine Produkte und Leistungen auf den Markt schmeißt, der wird einen kurzfristigen Erfolg haben. Mit einer genauen Marktanalyse kann man seine Positionierung erwirtschaften. Diese ist wiederum wichtig, um sich den Kunden zuzuwenden, die das Produkt auch wirklich brauchen. Wie genau funktioniert eine Analyse des Marktes. Grundlegend muss die Zielgruppe genauer eingegrenzt werden. Anhand dieser kann der globale Markt für die eigenen Bedürfnisse aufgeteilt werden. Wie kann man sich das genauer vorstellen? Eine Marktsegmentierung erfolgt immer unter der Betrachtung der Zielgruppenbedürfnisse. Das heißt, der globale Markt wird in die Teilmärkte eingeteilt. In der Praxis hat man jedoch eine grobe Orientierung, wohin der Markt sich entwickeln wird.

Hat man beispielsweise ein Produkt für die Bartpflege, dann ergibt sich daraus bereits ein demografisches Merkmal. Dieses bezieht sich in unserem Beispiel auf Männer, genauer auf Herren mit dem Bedürfnis, einen gepflegten Bart zu besitzen.

Online oder offline: Was ist besser für meine Marke?

Viele Unternehmen, die sich heute in der Produkt-Nische niederlassen wollen, fragen sich nach dem Sinn eines Offlinegeschäftes. Lohnt sich ein stationäres Geschäft denn eigentlich noch? Eine genaue Aussage kann man in diesem Falle nichts treffen. Denn die meisten Kunden wollen nicht nur online einkaufen. Man darf sich in diesem Fall allerdings nach seiner Zielgruppe richtet. Welche Zielgruppe spricht man an. Hat man ein Produkt für die junge Generation, dann ist der Onlinehandel sinnvoll. Spricht man Frauen oder Männer ab 60 an, wird der Offlinehandel sich stärker etablieren.

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