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Die Top 10 der Herkunftsländer für Berlin-Touristen

Berlin ist bei Touristen beliebt, wie nie und zählt neben London und Paris zu den Top-3-Zielen in Europa. Immer neue Rekordzahlen bei Touristen und Übernachtungen legen dabei Zeugnis von der Popularität der deutschen Hauptstadt ab . Nachdem bereits 2014 mit 11,87 Millionen Besuchern und 28,7 Millionen Übernachtungen das bis dato erfolgreichste Tourismusjahr für Berlin repräsentierte, kann 2015 noch einiges draufsetzen. Wie das Statistische Bundesamt letzte Woche mitteilte, verzeichnete der Deutschlandtourismus im Jahr 2015 mit 436,4 Millionen Übernachtungen aus dem In- und Ausland mehr Touristen, als jemals zuvor. Daran hat Berlin mit mehr als 30 Millionen Übernachtungen erneut einen bedeutenden Anteil. Den Höhepunkt markierte dabei erneut der Jahreswechsel 2015/2016. So konnte die Tourismusgesellschaft „Visit Berlin“ zu Silvester rund 2 Millionen Besucher in der Stadt verzeichnen. Grund ist nicht zuletzt die größte deutsche Silvesterparty am Brandenburger Tor.

Woher kommen die Berlin-Touristen?

Klar, dass die Hauptstadt der Besuchermagnet Nr. 1 für deutsche Touristen ist. Unter den 11,87 Millionen Berlin-Besuchern des Jahres 2014 waren 7,35 Millionen Deutsche, während 4,52 Millionen Menschen aus allen Teilen der Welt in die deutsche Hauptstadt kamen. Unsere Statistik liefert eine Übersicht über die Top10 der Herkunftsländer der Berlin-Touristen im Jahr 2014. Danach nahmen Großbritannien mit 481.300 Touristen und die USA mit 344.500 Besuchern die ersten beiden Plätze ein. Mit knapp 298.800 Berlin-Touristen belegte Italien den dritten Platz, knapp gefolgt von den Niederlanden mit 294.900 auf Platz 4. Aus Dänemark fanden 233.300 und aus Frankreich 222.200 Menschen, dass Berlin eine Reise wert sei. Den Abschluss der Top10 bilden die Schweiz mit 221.500, Spanien mit 217.900, Russland mit 175.300 und Schweden mit 171.100 Besuchern.

Was zieht Touristen in die Hauptstadt?

Die Gründe für die Beliebtheit sind vielfältig. Es sind nicht die großen Einzelevents, die Berlin so attraktiv für Besucher aus aller Welt machen. Vielmehr ist es die Atmosphäre der Stadt, ihr vielfältiges Kunst-und Kulturprogramm sowie die ausgeprägte Kreativ- und Partyszene, die Berlin Besucher weltweit anzieht. „Visit Berlin“ Chef Burkhard Kieker brachte es auf den Punkt und fand dafür den Begriff „Teppich der Ereignisse“. Beweis dafür ist die erneute Rekordbilanz eines Jahres ohne große Höhepunkte gegenüber 2014, dem Jahr des Mauerfall-Jubiläums, das eine Unmenge von Veranstaltungen zu bieten hatte. Auch für 2016 sieht die Branche Grund zum Optimismus. Willy Weiland, Präsident des Hotel- und Gaststättenverband Berlin e.V (DEHOGA) sieht für dieses Jahr ähnliche Zahlen, wie 2015 und auch der Senat freut sich auf Mehreinnahmen für das Senats-Säckel. So brachte der Tourismus-Rekord im letzten Jahr allein 42 Millionen Einnahmen aus der City-Tax, der Abgabe von fünf Euro auf private Hotelübernachtungen. Die Länder außerhalb Europas sind für einen Anteil von rund 30 Prozent der Übernachtungen verantwortlich. Die für Berlin wichtigsten Märkte nach den USA sind hier Brasilien und Kanada. Die Wachstums-Champions aus Übersee kommen aus Asien und dem Nahen Osten . Besonders hohe Zuwächse verzeichneten Taiwan (45,1 %), Südkorea (34,7 %) und die arabischen Golfstaaten (30,3 %). Setzt man die Berliner Übernachtungszahlen für 2015 (13,7 Mio. Übernachtungen internationaler Gäste) ins Verhältnis zum Deutschlandtourismus (79,7 Mio.), so entfällt jede sechste Hotelübernachtung von internationalen Besuchern auf ein Berliner Hotelbett. Mit 5,4 Prozent wachsen die Übernachtungszahlen für Berlin sogar fast doppelt so schnell wie die im gesamtdeutschen Tourismus (+3 %).

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