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Draghi drängt Euro-Staaten zu Reformen

Euromünze, über dts NachrichtenagenturEZB-Chef Mario Draghi hat die Euro-Staaten zu mehr Reformen aufgefordert. "Die meisten Regierungen bewegen sich , allerdings zu langsam für meinen Geschmack", sagte Draghi der "Bild" (Donnerstag). "Sie wären alle gut beraten, die Zeiten niedriger Zinsen zu nutzen. Aber ob ein Land Reformen durchsetzt oder nicht, liegt nicht in erster Linie an der EZB und ihrer Politik. Es wäre undemokratisch wenn eine Zentralbank gewählten Regierungen etwas diktieren würde." Mit Blick auf Griechenland räumte Draghi anhaltende Schwierigkeiten ein. "Ganz klar, das letzte Jahr war für Griechenland wirtschaftlich ein Rückschlag. Jetzt ist allen bewusst, dass es ohne Reformen kein Wachstum gibt. Und was das Land und seine Menschen am nötigsten brauchen, ist Wachstum. Griechenland hat in den vergangenen Monaten vieles umgesetzt und bekennt sich zum Reformkurs." Die Schwierigkeiten des Landes hätten aber "wenig" mit dem Euro zu tun, so Draghi. "Die Reformen müsste Griechenland in jedem Fall vollziehen. Als Mitglied der Währungsunion kann Griechenland das mit der Unterstützung seiner Partner tun. Aber eins ist ganz klar: Wer zur Eurozone gehört und wer nicht, entscheidet nicht die EZB. Das ist Sache der Mitgliedsstaaten." Foto: Euromünze, über dts Nachrichtenagentur

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