Die Landeshauptstadt Dresden zieht zur Jahresmitte 2014 eine positive Zwischenbilanz in den Bemühungen um saubere Luft. Aktuell sind drei Viertel der 79 Maßnahmen des Luftreinhalteplans umgesetzt oder werden planmäßig bearbeitet. Weitere 15 Prozent wurden begonnen und verzeichnen bereits Teilerfolge.
„Wir kommen auf unserem Dresdner Weg mit einer Vielzahl effektiver Maßnahmen besser und kontinuierlicher voran, als bei einer Umweltzone“, so Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden. Im vergangenen Jahr bewegte sich die Feinstaubbelastung innerhalb der Grenzwerte. Eine zu hohe Stickoxidbelastung verzeichnete nur die Messstation an der Bergstraße.
„Auch 2014 sind wir auf Kurs. Die Zahl der Grenzwertüberschreitungen bei Feinstaub liegt bisher unter dem Stand des vergangenen Jahres. Nach langer Stagnation der Werte zeichnet sich beim Stickoxid-Ausstoß eine leicht sinkende Tendenz ab“, so Hilbert weiter.
Trotzdem wird die Station Bergstraße den Stickoxidgrenzwert vermutlich reißen. Möglicherweise sind die hohen Werte auch auf den Standort der Messstation zurückzuführen. Derzeit befindet sie sich in minimalem Abstand zur viel befahrenen und steil ansteigenden B 170. Deshalb könnte die tatsächliche Belastung innerhalb des gesetzlich relevanten Standortkorridors geringer sein. Dieser Fakt wird überprüft.
