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Erstes Halbjahr 2013: Gestiegene Nachfrage nach KfW-Förderung

Frankfurt - Die KfW Bankengruppe erreicht im ersten Halbjahr 2013 ein Gesamtfördervolumen von 31,5 Mrd. EUR gegenüber 29,9 Mrd. EUR im Vergleichszeitraum des Jahres 2012. Der Großteil entfällt auf dasinländische Fördergeschäft mit einem Volumen von 24,3 Mrd. EUR (Vorjahr 21,6 Mrd. EUR). Das Zusagevolumen in den Umwelt- und Klimaschutzprogrammen übertrifft im ersten Halbjahr 2013 mit 10,4 Mrd. EUR das bereits hohe Niveau des Vorjahreszeitraums (9,9 Mrd. EUR). Konzernweit liegt der Anteil der Gesamtzusagen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz bei 39 % der Gesamtzusagen. Neben der Unterstützung der Energiewende steigert die KfW ihren Beitrag zur Mittelstandsfinanzierung um 1 Mrd. EUR. „Die weiterhin hohe Nachfrage nach unseren Förderprodukten zeigt, dass die KfW im aktuellen ökonomischen Marktumfeld angemessene, langfristige Förderangebote bietet“, sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe. „Insbesondere ist die Nachfrage nach Mittelstandsfinanzierungen gestiegen. Wir sehen darin ein positives Signal für die wieder anziehende Investitionsbereitschaft im Mittelstand . Dies sichert und schafft Beschäftigung sowie Wettbewerbsfähigkeit.“ Die Ertragslage hat sich im ersten Halbjahr 2013 mit einem Konzerngewinn von 498 Mio. EUR (992 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2012) entsprechend den Erwartungen entwickelt und übersteigt erneut das nachhaltige Ertragspotenzial der KfW. Im Konzerngewinn bereits vollständig verarbeitet sind zusätzliche Anstrengungen der KfW aus der in diesem Jahr erfolgten Übernahme staatlicher Förderleistungen (bis zu 311 Mio. EUR für das Gesamtjahr 2013) für die aus dem Energie- und Klimafonds finanzierten KfW-Förderaktivitäten. Die rein IFRS-bedingten Effekte aus der Bewertung von Derivaten, die zu Sicherungszwecken eingesetzt werden, haben die Ertragslage um 65 Mio. EUR unterzeichnet. Der für die ökonomische Steuerung der KfW relevante Konzerngewinn vor IFRS-Effekten aus Sicherungszusammenhängen*  liegt vor diesem Hintergrund mit 563 Mio. EUR (940 Mio. EUR) auf einem nach wie vor hohen Niveau. „Mit der Ertragsentwicklung der KfW im ersten Halbjahr, in der zusätzliche Förderanstrengungen aus der Substitution von Bundesmitteln bereits vollständig verarbeitet sind, können wir sehr zufrieden sein. Sie liegt - wie prognostiziert - unter dem Vorjahr, aber über dem nachhaltigen Ertragspotenzial der KfW. Trotz eines zu erwartenden weiter rückläufigen Zinsergebnisses und den Unsicherheiten insbesondere in der Entwicklung der Risikovorsorge sehen wir einem sehr zufriedenstellenden Jahresergebnis entgegen“, sagt Dr. Schröder weiter. Das Betriebsergebnis vor Bewertungen (und vor Förderleistungen) beträgt 1.207 Mio. EUR (1.399 Mio. EUR). Dabei haben nach wie vor die sehr guten Refinanzierungsmöglichkeiten der KfW und ein vorteilhaftes Zinsumfeld das Zinsergebnis als Hauptertragsquelle der KfW begünstigt. Der Zinsüberschuss (vor Förderleistungen) beläuft sich auf 1.525 Mio. EUR (1.697 Mio. EUR). Dieerbrachten Förderleistungen  – im Wesentlichen in Form von Zinsverbilligungen – liegen mit 277 Mio. EUR (267 Mio. EUR) auf leicht höherem Niveau als im Vorjahreszeitraum. Die Belastungen aus der Risikovorsorge im Kreditgeschäft  liegen mit 139 Mio. EUR (166 Mio. EUR) etwas unter den Erwartungen. Sie resultieren insbesondere auch im ersten Halbjahr 2013 aus dem Geschäftssegment „Maritime Industrie“ in der Export- und Projektfinanzierung. Das erfreuliche Ergebnis aus dem Beteiligungs- und Wertpapierportfolio  in Höhe von 84 Mio. EUR (89 Mio. EUR) entfällt ungefähr jeweils zur Hälfte auf das Beteiligungsgeschäft der DEG sowie auf die Wertsteigerungen bei Wertpapieren. Die Bilanzsumme  ist deutlich um 28,6 Mrd. EUR auf 483,0 Mrd. EUR gesunken. Diese Entwicklung ist weitestgehend auf Marktwertveränderungen im Zusammenhang mit Absicherungsgeschäften zurückzuführen. Die Nettokreditforderungen sind ungeachtet hoher außerplanmäßiger Tilgungen mit 364,0 Mrd. EUR (31.12.2012: 364,8 Mrd. EUR) nahezu unverändert. Die regulatorischen Kapitalquoten bewegen sich auf einem konstant hohen Niveau (Kernkapitalquote: 20,2 % bzw. Gesamtkapitalquote: 22,8 %). Nach Basel III beträgt die Kernkapitalquote aktuell 16,7 %.

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