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Erwerbstätige arbeiten durchschnittlich 35,5 Stunden pro Woche

Die gewöhnlich geleistete Wochenarbeitszeit aller Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 74 Jahren hat als Summe aus Haupt- und Nebentätigkeiten im Jahr 2017 durchschnittlich 35,5 Stunden betragen. Die Berücksichtigung aller Arbeitszeitwünsche würde im Saldo zu einer Erhöhung der Wochenarbeitszeit um 0,3 Stunden je Erwerbstätigen führen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Unter Berücksichtigung eventueller zweiter Tätigkeiten hatten Erwerbstätige in Vollzeit 2017 eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,5 Stunden.

Teilzeitbeschäftigte kamen auf durchschnittlich 19,8 Wochenarbeitsstunden. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Wochenarbeitszeit bei den Vollzeittätigen um 0,2 Stunden zurück, während die Arbeitszeit der Teilzeitbeschäftigten unverändert blieb. Im vergangenen Jahr wünschten sich rund 2,4 Millionen Erwerbstätige im Alter von 15 bis 74 Jahren eine Erhöhung ihrer Arbeitszeit (Unterbeschäftigte), während 1,4 Millionen kürzer arbeiten wollten (Überbeschäftigte). Berücksichtigt wurden sowohl Voll- als auch Teilzeitbeschäftigte. Unterbeschäftigte Personen hatten insgesamt eine durchschnittliche gewöhnliche Wochenarbeitszeit von 28,5 Stunden, so die Statistiker weiter. Sie wünschten sich Mehrarbeit von 10,9 Stunden. Überbeschäftigte kamen 2017 dagegen auf eine gewöhnlich geleistete Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 41,8 Stunden. Sie wünschten sich eine Verkürzung um 10,8 Stunden.

Foto: Schreibtisch, über dts Nachrichtenagentur

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