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Luftaufnahmen 2017, ETH Zürich, Zentrum

ETH Zürich überholt University of Cambridge in neusten Rankings

Die Schweizer Vorzeige-Universität, ETH Zürich, überholt in der neuesten Auflage der weltweit meist konsultierten Rankings die britische University of Cambridge. In der heute veröffentlichten, 16. Edition der QS World University Rankings springt die ETH Zürich einen Platz nach oben auf Rang sechs, ihr bislang bestes Ergebnis. Ebenfalls in den Top 20 vertreten ist die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), die von Rang 22 auf 18 aufsteigt. Die von den Bildungsexperten QS Quacquarelli Symonds produzierten Rankings listen die weltweit Top 1.000 Universitäten. Zum bereits achten Mal in Folge sichert sich das Massachusetts Institute of Technology die Spitzenposition. Beste Universität Kontinentaleuropas ist nach der QS Methodologie die ETH Zürich. In Europa liegt lediglich die University of Oxford noch weiter oben und steigt in diesem Jahr von Rang fünf auf vier auf.

Warum verbessert sich die ETH Zürich?

  • Die ETH Zürich verbessert ihr Ergebnis im QS Faktor Academic Reputation, der 40% des Gesamtergebnisses einer Institution umfasst. Hier erreicht sie einen Score von 98,4/100;
  • Bei Arbeitgebern werden Absolventen der ETH Zürich als sehr beschäftigungsfähig angesehen. Im Bereich Employer Reputation steigt der Wert von 96,2 auf 96,7;
  • Nur wenige Universitäten haben eine einflussreichere Forschung als die ETH (angepasst an die Größe der Hochschule). Im Faktor Citations per Faculty erzielt die ETH 98,4 von 100 Punkten und ist damit weltweit auf Rang 15 in dieser Metrik;
  • Im Vergleich zu anderen internationalen Hochschulen bietet die ETH im Durchschnitt kleinere Klassen. Sie verbessert sich um 18 Positionen auf Rang 113 im Faktor Faculty Student Ratio.
Ben Sowter, Forschungsleiter bei QS, sagt: "Das Schweizer Hochschulbildungssystem hat seinen Status als Europas stärkstes Ökosystem im Bereich der Hochschulforschung weiter gefestigt. Keine andere Nation hat einen so hohen Anteil an Universitäten unter den globalen Top 100 Forschungsfakultäten, was sowohl Ursache als auch Folge des Status des Landes als eines der innovativsten der Welt ist." Sowter fügt hinzu: "Der Erfolg der Schweiz beruht auf drei Säulen. Erstens: das Land hat einen sehr internationalen Blickwinkel und ist offen für herausragende Fakultäten aus aller Welt. Zweitens: Das System erkennt den Wert des geistigen Kapitals an und hat stark in die Bereiche Forschung und Entwicklung investiert. Drittens: Die Lebensqualität zählt weiterhin zu den höchsten der Welt und somit ist das Land ein attraktiver Standort für Talente."

Schweiz - Wichtigste Ergebnisse

  • Neun Schweizer Universitäten sind in den Rankings vertreten. Davon verbessern sechs ihre Position, während drei Universitäten an Rang verlieren. Sieben Hochschulen sind unter den Top 200;
  • Schweizer Universitäten verbessern ihre Forschungsergebnisse. Sechs Universitäten verbessern ihr Ergebnis im Faktor Citations per Faculty. Vier der weltweit besten 50 Forschungsuniversitäten befinden sich in der Schweiz (EPFL - Rang zwölf, ETZ Zürich - 15, Universität Basel - 28, Universität Bern - 30);
  • Der Schweizer Bildungssektor gehört zu den internationalsten der Welt. Acht der neun Universitäten erzielen im Fakctor International Faculty Ratio den perfekten Score (100/100);
  • EPFL ist für internationale Studenten ebenso attraktiv wie für die internationale Fakultät und erzielt somit auch ein perfektes Ergebnis im Bereich International Student Ratio.
Foto: © ETH Zürich / Alessandro Della Bella

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