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Ex-CSU-Chef Huber fordert von CDU mehr Unterstützung für AKK

Der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber hat der CDU mangelnde Unterstützung ihrer Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer vorgeworfen und deren Konkurrenten mehr Zurückhaltung empfohlen. "Ich muss mal eine deutliche Mahnung an die CDU richten: Da wird gerade jedes Wort von Annegret Kramp-Karrenbauer mit der Goldwaage gewogen - ob da ein Faschingsscherz gelungen war oder sonst eine Kleinigkeit", sagte Huber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Er fügte hinzu: "Man könnte auch bei fast jedem Satz, den ein JU-Mann sagt, einen Shitstorm auslösen." Huber empfahl der CDU mehr Gelassenheit. "Die CDU sollte sich stabiler zeigen." Die auch durch Interessensbekundungen von Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn befeuerte Debatte um die Unions-Kanzlerkandidatur bezeichnete Huber als nicht hilfreich. "Die Möchtegerns sollten da mal ihre Ambitionen zurückstellen. Dieses ewige Personalgewürge hilft uns wirklich nicht weiter", sagte er. Eine Urwahl des Unions-Kanzlerkandidaten lehnte Huber ab. "Die Erfahrungen damit sind nicht gut. Das führt zu einem Gegeneinander. Es bilden sich Grüppchen und Seilschaften", sagte er. Werde ein Kanzlerkandidat dann mit einem knappen Ergebnis bestimmt, gehe er "geschwächt in die Wahl und nicht gestärkt". Insgesamt seien damit "die Risiken größer als die Chancen". Außerdem trete ein Kanzlerkandidat für CDU und CSU an. "Es geht nicht, dass die CDU durch Urwahl alleine darüber entscheidet. Die CSU ist gegen die Urwahl. Damit ist die Sache erledigt." Huber sagte, es sei richtig, an den bisherigen Entscheidungsmechanismen festzuhalten: "Die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur ist eine Führungsaufgabe der Gremien, kein allgemeines Spektakel." Für eine Urwahl hatten sich zuletzt die Junge Union und die sogenannte Werte-Union ausgesprochen. Foto: Annegret Kramp-Karrenbauer, über dts Nachrichtenagentur  

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