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Exporte der Schweiz leicht rückläufig im November

Schweizer UhrwerkBern – Die Schweizer Exporte haben zwar beachtliche Summen erreicht, doch insgesamt gesehen sind die Exporte der vergangenen 11 Monate fast ganz genau auf dem Vorjahresniveau. Es gab leichte Zuwächse im September, doch im Oktober und November 2013 waren die Exportzahlen wieder rückläufig. In einigen Branchen wurden höhere Verluste erzielt, betroffen von einem Rückgang waren vor allem die Papier- und Grafische Industrie und auch die Chemisch-Pharmazeutische Industrie. Die größten Zuwächse hingegen haben Juwelierwaren der Schweiz zu verzeichnen. Trotz der stagnierenden Exporte rechnen Experten in den Jahren 2014 und 2015 mit sehr positiven Entwicklungen der Schweizer Wirtschaft.

Die Ausfuhren für die ersten 11 Monate von 2013 liegen bei 186,6 Milliarden Franken. Damit befinden sich die Zahlen fast genau auf dem Niveau des Vorjahres. Diese Mitteilung wurde von der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) herausgegeben. Im September wurde noch eine nominale Steigerung von 1,8 Prozent bei den Exporten insgesamt erwirtschaftet. Dem gegenüber stehen allerdings rückläufige Zahlen im Oktober und November, da im Oktober ein Minus von 1,2 Prozent erzielt wurde. Es gibt einige Verlierer bei den verschiedenen Branchen, die in Bezug auf den Export besonders schlecht abgeschnitten haben und einen großen Gewinner mit enormen Zuwächsen.

Rekordhoch für Juwelierwaren

Die Bijouterie- und Juwelierwaren konnten ein Rekordergebnis verzeichnen und erreichten im November 2013 ein Plus von 36,2 Prozent. Laut Auskunft der Zollverwaltung konnten vor allem die Bijouterie-Exporte nach Frankreich glänzen. Die größten Verluste wurden mit einem Rückgang von 6,9 Prozent in der Papier- und Grafischen Industrie gemacht. Außerdem musste die Chemisch-Pharmazeutische Industrie einen Verlust von 5,5 Prozent verzeichnen und erlitt den größten Verlust seit zwei Jahren. Zusammengenommen ergibt sich daraus das rückläufige Ergebnis für den Monat November. Die Importe haben leicht zugenommen und so ergab sich in der Handelsbilanz ein Überschuss von 2,1 Milliarden Franken. Besonders die Importe aus Hongkong erreichten dabei ein Rekordhoch.

Wirtschaftliche Aussichten für die nächsten Jahre sehr positiv

Trotz der stagnierenden Situation bei den Exporten rechnen die Experten mit positiven wirtschaftlichen Aussichten für die Jahre 2014 und 2015. Grund für diese Entwicklung sind unter anderem der starke Privatkonsum und auch die vielen Ausländer, die in die Schweiz reisen. Die optimistischen Prognosen wurden unter anderem von dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) ausgegeben. Die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum für dieses Jahr konnten ebenfalls von 1,8 Prozent auf 1,9 Prozent korrigiert werden. Im Querschnitt ist die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz damit trotz der hier genannten Entwicklungen im Export überdurchschnittlich stark.

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