Am Donnerstagabend gegen 18:30 Uhr kam es auf der Autobahn A7 in Richtung Süden zu einem folgenschweren Lkw-Brand. Auf Höhe von Kirchheim im Landkreis Hersfeld-Rotenburg geriet ein Sattelzug auf der Gefällstrecke am Reckeröder Berg in Vollbrand.
Flammen und Rauchsäule
Kurz nach dem Beginn des Gefälles fing der Lkw plötzlich Feuer. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich ein Vollbrand, der riesige Flammen und eine weithin sichtbare Rauchwolke verursachte. Andere Autofahrer auf der A7 bemerkten die Rauchsäule bereits aus großer Entfernung und alarmierten umgehend die Rettungskräfte.
Fahrer bleibt unverletzt
Der 58-jährige Lkw-Fahrer aus Polen konnte sein Fahrzeug noch rechtzeitig auf den Standstreifen steuern und sich selbst in Sicherheit bringen. Ersten Informationen zufolge blieb er bei dem Vorfall unverletzt. Er stand jedoch sichtlich unter Schock über das plötzliche Feuerausbruch.
Feuerwehr rückt an
Umgehend machten sich zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Umgebung auf den Weg zur Brandstelle. Neben der örtlichen Feuerwehr aus Kirchheim rückten auch Wehren aus Bebra und Rotenburg an. Insgesamt waren über 50 Feuerwehrleute im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
Schwieriger Löschangriff
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Hanglage und der Größe des Brandes sehr schwierig. Der Lkw stand bereits in voller Ausdehnung in Flammen, als die Einsatzkräfte eintrafen. Zudem erschwerte die steile Gefällstrecke den Zugang zum Brandort. Die Feuerwehrleute mussten große Mengen an Löschwasser herantragen, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Schwierige Bergung
Nachdem die Flammen schließlich gelöscht waren, musste der völlig ausgebrannte Lkw-Auflieger geborgen werden. Dies stellte die Einsatzkräfte vor eine weitere Herausforderung, da das Fahrzeug auf der abschüssigen Straße stand. Spezielle Bergungsfahrzeuge mussten angefordert werden, um den Auflieger sicher von der Autobahn zu entfernen.
Vollsperrung der A7
Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten war die A7 in Richtung Süden komplett gesperrt. Der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern. Autofahrer, die in Richtung des Brandortes unterwegs waren, mussten eine großräumige Umleitung über umliegende Landstraßen nehmen.
Schadenshöhe noch unbekannt
Über die genaue Schadenshöhe konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Der Lkw sowie seine Ladung wurden durch den Brand vollständig zerstört. Auch an der Fahrbahn und den Leitplanken entstand vermutlich erheblicher Sachschaden, der erst nach Abschluss der Bergungsarbeiten genau beziffert werden kann.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bislang ist unklar, was das Feuer ausgelöst hat. Experten sicherten Spuren am Brandort, um die genauen Umstände zu klären. Ersten Erkenntnissen zufolge gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Möglicherweise war ein technischer Defekt am Lkw die Ursache für den Vollbrand.
Verkehrsbehinderungen noch bis in die Nacht
Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten und der Reinigung der Fahrbahn blieb die A7 in Richtung Süden bis spät in die Nacht hinein gesperrt. Autofahrer mussten sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Erst gegen 2 Uhr morgens konnte die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Erleichterung über glimpflichen Verlauf
Trotz des massiven Feuers und der starken Rauchentwicklung verlief der Vorfall für den Lkw-Fahrer glimpflich. Er konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei verhinderten Schlimmeres und bekamen den Brand schließlich unter Kontrolle. Allerdings mussten Autofahrer stundenlang mit erheblichen Beeinträchtigungen durch die Vollsperrung rechnen.
