Frankfurter Handwerksstiftung fördert Nachwuchs

In seiner Sitzung vom 21. September hat der Vorstand der Frankfurter Handwerksstiftung über die Vergabe von Stiftungsmitteln in Höhe von 45.800 Euro entschieden. Die Mittel werden insbesondere dem Frankfurter Handwerkernachwuchs zugute kommen. Daneben stehen traditionell Mittel für die Unterstützung von bedürftigen Althandwerkern zu Verfügung.
Zu den geförderten Projekten im Bereich des Handwerkernachwuchses gehört die Förderung von Praktika von Frankfurter Handwerksgesellen bei Handwerksbetrieben im europäischen Ausland. Je nach Dauer des Auslandsaufenthalts stehen je Teilnehmer bis zu 1.000 Euro bereit, die zur Deckung der Lebenshaltungskosten bei den meist unentgeltlich geleisteten Praktika dienen sollen.
Daneben stehen Stiftungsmittel für mehrere von der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main in Kooperation mit verschiedenen Innungen geplante Projekte zur Heranführung von Schülern an handwerkliche Berufe zur Verfügung. Auch die Aus- und Weiterbildung des Handwerkernachwuchses in traditionellen Handwerkstechniken kann künftig mit Stiftungsmitteln unterstützt werden. Weitere klassische Förderbereiche der Handwerksstiftung wie die Prämierung der besten Jung-Meister und Handwerksgesellen eines Ausbildungsjahrgangs bleiben ebenfalls bestehen.
Die Frankfurter Handwerksstiftung wurde 1919 gegründet. Bis heute hat sie sich der Förderung des Frankfurter Handwerks verschrieben. Die Geschäftsführung der Stiftung obliegt der Wirtschaftsförderung Frankfurt. Vorsitzender der Stiftung ist Wirtschaftssdezernent der Markus Frank. Außerdem gehören dem Vorstand der Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Frankfurt, Stephan Siegler, sowie von Seiten des Handwerks der Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, Bernd Ehinger, zwei Frankfurter Handwerksmeister und zwei Handwerksgesellen an.

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