Frankfurter Wirtschaft im Aufwind

Mit aktiver Unterstützung der Wirtschaftsförderung konnten 20 neue Unternehmen in Frankfurt angesiedelt werden. Hierbei stellen die chinesischen Unternehmen mit acht neuen Ansiedlungen die stärkste Ländergruppe. Bei den bearbeiteten Fällen in der Servicestelle Wirtschaft der Wirtschaftsförderung konnte die Zahl nach dem Rekordjahr 2013 nochmals um 307 auf nunmehr 2.557 gesteigert werden. Darunter befinden sich alleine 188 Ansiedlungs- und Standortberatungsanfragen sowie 313 Immobiliensuchen von Unternehmen. Hierzu plant die Wirtschaftsförderung laut Geschäftsführer Oliver Schwebel noch in den nächsten Wochen ein neues Online Immobilienportal, um dieses stark wachsende Aufgabenfeld noch intensiver zu bearbeiten.

Langfristige Strategie zur Stärkung der Industrie

Mit dem Masterplan Industrie soll Frankfurter Industrie- und Handwerksunternehmen Planungs- und Investitionssicherheit geboten werden und Entwicklungsmöglichkeiten am Standort gesichert werden. Die Wirtschaftsförderung hat daher mit Wirtschaftsdezernent Markus Frank eine langfristig angelegte Strategie zur Stärkung des Industriestandorts angestoßen und den Prozess zusammen mit dem Beirat Industrie und mitwirkenden Arbeitsgruppen in 8 verschiedenen Handlungsfeldern vorangetrieben. „Die Industrie ist die wichtigste Wirtschaftsparte für das Gewerbesteueraufkommen der Stadt Frankfurt und sichert Wohlstand und Stabilität in der Gesellschaft,“, so Stadtrat Frank.
Positiv entwickelt sich die Leerstandsquote im Büromarkt. Sie ist im Jahr 2014 weiter um einen Prozentpunkt auf nunmehr 11,6 Prozent gefallen. Dieser Trend, der seit 2011 (15,9 Prozent) anhält, wird sich nach den Prognosen der Wirtschaftsförderung auch 2015 fortsetzen.

Positive Prognosen für 2015

Die Zukunftsaussichten für Frankfurt am Main stellen sich sehr positiv dar. So erwartet die Wirtschaftsförderung einen weiteren deutlichen Anstieg der Beschäftigten, eine gute Ertragslage der Unternehmen in Frankfurt, weiteren fortschreitenden Leerstandabbau im Büroflächenmarkt und ein weiterhin beständig positives Klima für Investitionen in Frankfurt am Main.

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