Die Menschen in Hanau kamen zusammen, um der Opfer zu gedenken. Politiker riefen dazu auf, nach vorne zu schauen und betonten, dass alle gemeinsam dafür verantwortlich sind, dass so etwas nie wieder passiert. Sie sprachen über die Notwendigkeit von Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt in der Gesellschaft. Es wurde betont, wie wichtig es sei, aus der Vergangenheit zu lernen und eine bessere Zukunft zu gestalten. Viele Redner äußerten ihr Mitgefühl für die Familien der Opfer und versicherten, dass die Stadt Hanau sie nicht vergessen werde.
Die Angehörigen der Opfer äußerten jedoch schwere Kritik. Sie bemängelten, dass sich seit dem Anschlag nicht genug verändert habe. Sie warfen den Behörden Versäumnisse vor und kritisierten, dass die Aufklärung der Tat nicht ausreichend vorangetrieben werde. Außerdem beklagten sie, dass rassistische Tendenzen in der Gesellschaft immer noch vorhanden seien und dass nicht genug gegen Hass und Hetze unternommen werde.
Die Angehörigen forderten konkrete Maßnahmen, um zukünftige Anschläge zu verhindern und die Sicherheit von Minderheiten zu gewährleisten. Sie betonten, dass es nicht reiche, nur Worte des Bedauerns auszusprechen, sondern dass tatsächliche Veränderungen notwendig seien, um das Andenken an die Opfer zu wahren. Sie sehen die Gefahr, dass die Ereignisse in Vergessenheit geraten könnten und mahnten, wachsam zu bleiben.
