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Preisvergleich: Geizhals.at und Heise Verlag kooperieren

Wien – Knapp unter der Sperrminorität, hat sich der Heise-Verlag mit 24 Prozent an der Internet Services AG beteiligt, die im Internet die Preisvergleichsseiten geizhals.at, geizhals.de, skinflint.co.uk und cenowarka.pl betreibt. Auch der Heise Verlag verfügt über einen Internet-Preisvergleich auf heise online, spezialisiert auf den IT-Bereich. Die Seite wird in Zukunft gemeinsam mit der Internet Services AG angeboten, wobei die Informationen des Preisvergleichs von Geizhals einfließen sollen.

TU-Assistent gründete Geizhals

DI Marinos Yannikos studierte nach seinem Abitur in Athen an der Informatik an der Technischen Universität Wien, wo er nach Abschluss als Assistent gearbeitet hat. In dieser Zeit, genau 1996, startete er mit der Webseite geizhals.at. Für ihn sollte es, wie er erklärte, die Guerilla-Seite im Preiskampf werden, und sie ist es geworden. Mit rund einer Million Produkten, 74 Millionen Preisvergleichen und monatlich mehr als 2,8 Millionen Besuchern gilt die Seite als eine der am meisten besuchten Serviceseiten in Österreich. Dabei ist geizhals.at bei den Konsumenten beliebt, bei den Händlern verhasst, speziell bei großen Marktteilnehmern, denn nicht selten profitieren die Kleinanbieter. Im Jahr 2000 gründete Yannikos das Unternehmen Preisvergleich Internet Services AG, finanziert durch die e-matrix Online Business Development AG. Jährlich setzen inzwischen 35.602 Händler über Geizhals 1,5 Milliarden Euro um.  Den Konsumenten steht die Seite kostenlos zur Verfügung.

Heise Verlag

1949 von Heinz Heise gegründet, publizierte der Verlag zunächst Telefonbücher. Heute ist er in verschiedene Bereiche sowie Einzelunternehmen gegliedert und veröffentlicht ein breites Sortiment. Der Verlag arbeitete bereits sehr früh mit elektronischen Medien. Heise online zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen IT-News-Portalen. Heise ist mit 30 Prozent Miteigentümer von Niedersachsen Radio, das wiederum 51,15 Prozent an Radio 21 hält. Nun steigt der Verlag mit 24 Prozent beim österreichischen Unternehmen Internet Services AG ein, für das er bereits im Sommer 2013 die Anzeigenvermarktung auf geizhals.de übernommen hat. Der Geschäftsführer von Heise, Alfons Schräder, freut sich über die Kooperation: „Die jahrelange Zusammenarbeit mit Geizhals hat gezeigt, dass das Unternehmen nicht nur von der Zielgruppe, sondern auch von der Kultur her zu uns passt. Wir freuen uns sehr, dass Heise die Erfolgsgeschichte gemeinsam mit Geizhals fortschreiben kann.“ Gemeinsam werden sie auch das Potential in Deutschland besser nutzen können. In Österreich, wie Yannikos selbst erklärt, sei bereits eine gewisse Stagnation auf hohem Niveau erreicht. Gefahr droht in Zukunft von Google, das vor wenigen Monaten eine eigene Preisvergleichsseite gestartet hat, Google-Shopping. Von Internet-Händlern soll die Seite anfangs sogar gratis genutzt werden können.

Foto: © Ayla87

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