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Geld anlegen: Tipps für Sparer und Renditejäger

Die perfekte Geldanlage gibt es nicht. Hier finden Sparer eine Übersicht über die Vor- und Nachteile verschiedener Anlagemöglichkeiten. Im Jahr 2018 bunkerten die Deutschen rund 150 Milliarden Euro Bargeld in ihren eigenen vier Wänden. Das entspricht umgerechnet 1.800 Euro pro Person. Damit verzichteten viele Bundesbürger darauf, ihr Geld gewinnbringend anzulegen. Doch sie bedachten einen wichtigen Fakt nicht: Das Ersparte verliert durch die Inflation an Wert. Um eine gute Vermögensstrategie für die eigenen Bedürfnisse zu finden, gilt es die Vor- und Nachteile der verschiedenen Anlagemöglichkeiten zu kennen. Klassische Geldanlagen wie Sparbuch, Fest- und Tagesgeld sind, was die Zinsen angeht, seit Jahren auf dem Tiefpunkt. Dennoch zählen Sie zu den beliebtesten Kapitalanlagen. Ungeachtet dessen, ist es Sparern nicht möglich, damit eine vernünftige Rendite zu erzielen. Es gibt weitaus bessere Geldanlagen.

Geld anlegen in Aktien und Fonds

Mit Aktien kauft der Sparer einen Anteil eines Unternehmens. Steigt der Wert des Unternehmens an, nimmt auch der Wert der Aktie zu. Zudem zahlen die Unternehmen am Ende des Jahres eine Prämie aus – die Dividende. Allerdings ist niemand in der Lage zu garantieren, dass der Wert der Aktien steigen wird – selbst der Anlage-Guru Warren Buffet nicht. Ebenso gut ist es möglich, dass der Wert in Zukunft sinkt. Wer mit Aktien handeln möchte, benötigt Marktkenntnisse und ist stets mit einem hohen Risiko konfrontiert. Der Einstieg ist jedoch relativ einfach. Anleger, die in DAX-Aktien investiert haben, verbuchten innerhalb eines Jahres eine ordentliche Rendite. Dem Bankenverband zufolge , erzielten Anleger, die im Jahr 2017 10.000 Euro in DAX-Aktien investierten, innerhalb von 12 Monaten einen Kapitalertrag von 1.100 Euro. Das entspricht einer Rendite von rund 11 Prozent und stellt ein ausgezeichnetes Ergebnis im Vergleich zu anderen Anlageoptionen dar. 2018 hingegen war ein Verlustjahr, denn von 10.000 Euro blieben nur 8.170 Euro übrig. Der DAX fuhr ein Minus von rund 18 Prozent ein. Viele Finanzexperten sind der Ansicht, dass sich dieser Trend im Jahr 2019 weiter fortsetzen wird. Auch der Swiss Performance Index (SPI) ist von 2016 auf 2017 um rund 20 Prozent auf 10.751,51 Indexpunkten angestiegen. Im Jahr darauf folgte allerdings ein Rückgang auf 9.830,06 Indexpunkte. Etwas mehr Sicherheit als Aktien bieten Mischfonds, die in verschiedene Wertpapierarten investieren. Mit einem gemischten Fonds, der passiv gemanagt wird, ist es möglich, in eine gute Rendite zu erwirtschaften.

Renditeimmobilien – ideal für Anleger mit guter Marktkenntnis

Begünstigt durch die aktuell sehr niedrigen Zinsen, investieren viele Anleger in Renditeimmobilien . Da in den Metropolregionen die Mieten stetig ansteigen, kann es sich lohnen, eine Immobilie zu kaufen, um diese anschließend weiter zu vermieten. Mit den Mieteinnahmen lässt sich zum einen der Immobilienkredit abzahlen und zum anderen ein Vermögen aufbauen. Darüber hinaus stellt ein Eigenheim eine ausgezeichnete Altersvorsorge dar. Allerdings ist die Geldanlage Immobilien nicht für jeden das Richtige. Investoren brauchen ausreichend Erfahrung in der Immobilienwirtschaft, Marktkenntnisse und Wissen rund um die Steuer. Ist dieses Wissen nicht vorhanden, kann es zu einer Fehlinvestition mit großen Verlusten kommen. Zudem sollten Investoren bedenken, dass für die Verwaltung und Instandhaltung der Renditeimmobilie ebenfalls Kosten anfallen.

Virtuelle Geldanlagen – schnelle Gewinne aber auch hohe Verluste möglich

Von der Geldanlage Kryptowährungen berichtet die Presse momentan sehr viel. Zu den bekanntesten zählen Bitcoin, Ether und Ripple. Sie sind online erhältlich und können für den Einkauf oder als Anlage genutzt werden. Was die Wertentwicklung angeht, legen die meisten Kryptowährungen eine Berg- und Talfahrt hin. Wer mit ihnen Gewinne erzielen möchte, muss nicht nur starke Nerven haben, sondern sich täglich mit der Entwicklung der Geldanlage befassen. Diese Anlageform passt zu allen, die kurzfristige Gewinne anstreben sowie Zeit und Risiken nicht scheuen.

Jeder spart anders: Flexibilität, Rendite und das Risiko beachten

Keine Geldanlage bietet den Sparern zugleich eine hohe Sicherheit, eine gute Rendite und einen ständigen Zugriff auf das investierte Vermögen. Auf ein bis zwei dieser Dinge müssen Anleger leider verzichten. Wer zum Beispiel auf hohe Zinsen und auf eine schnelle Verfügbarkeit des Kapitals wert legt, muss Abstriche bei der Sicherheit der Geldanlage machen. Sichere Kapitalanlagen dagegen ermöglichen es den Sparern meist nicht, bei Bedarf schnell auf das Ersparte zuzugreifen, da es sich um Langzeit-Anlagen handelt. Aus diesem Grund sollten Sparer eine Geldanlage wählen, die am besten zu ihrem Grundbedürfnis passt – sei es finanzielle Sicherheit oder Gewinnmaximierung.

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