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Telekom-Mitarbeiter sollen auf Huawei-Diensthandys verzichten

Die Deutsche Telekom hat ihre Mitarbeiter aufgerufen, keine neuen Geräte des chinesischen Telekommunikationsausrüsters Huawei als Diensttelefone anzuschaffen. "Im Sinne des Investitionsschutzes sollte auf einen alternativen Anbieter ausgewichen werden", heißt es in einem Brief an die Beschäftigten des Konzerns, über den das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) berichtet. Die Anschaffung eines neuen Huawei-Smartphones für dienstliche Zwecke sei "derzeit nicht empfehlenswert". Beschäftigte, die bereits ein Huawei-Telefon besäßen, dürften dieses vorerst weiter dienstlich verwenden, heißt es in dem Schreiben weiter. Die USA hatten Huawei Mitte Mai auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. Für die Regeln gilt eine dreimonatige Übergangsfrist. Danach könnten Huawei-Geräte von Funktionsupdates von Google abgeschnitten werden. Neue Smartphones und Tablets könnten zudem ohne Google-Dienste wie Maps ausgeliefert werden müssen. Auch Anbieter wie Facebook könnten gedrängt werden, keine Dienste mehr auf Huawei-Geräten anzubieten - dazu könnte etwa auch der verbreitete Messenger-Dienst Whatsapp zählen. In Deutschland vertreiben die Mobilfunkunternehmen Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 ihre Tarife häufig zusammen mit Endgeräten. Dazu haben sie Lieferabkommen etwa mit Huawei geschlossen. "Bei uns gibt es große Sorgen, dass wir auf tausenden unverkäuflichen Smartphones sitzen bleiben", sagte ein ranghoher Manager eines Telekommunikationskonzerns dem "Handelsblatt". Foto: Deutsche Telekom, über dts Nachrichtenagentur

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