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Grüne mahnen Wildtierverbot im Zirkus an

Die Grünen haben ein Verbot bestimmter Wildtiere im Zirkus angemahnt. Dass die Bundesregierung noch immer nicht auf einen entsprechenden Beschluss des Bundesrates vom März 2016 reagierte, grenze an „Arbeitsverweigerung“, sagte Grünen-Tierschutzexpertin Nicole Maisch der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). Laut Antwort der Bundesregierung auf eine Grünen-Anfrage prüft das Agrarministerium weiter, ob die Voraussetzungen für ein Verbot vorliegen.

Für jede Art müsse untersucht werden, ob ihr im Zirkus „Schmerzen, Leiden oder Schäden“ entstünden, heißt es in dem Schreiben des Ministeriums. Diese Analyse dauere an. Bei Verstößen gegen den Tierschutz könnten die Länder jetzt schon eingreifen. Dagegen verwies Maisch darauf, dass bestimmte Tiere im Zirkus nicht artgerecht gehalten werden könnten. „Giraffen oder Nilpferde haben in einem Zirkus nichts zu suchen“, unterstrich die Grünen-Politikerin. Hier müsse Agrarminister Christian Schmidt (CSU) seine „politischen Scheuklappen“ ablegen.

Foto: Parteitag von Bündnis 90 / Die Grünen, über dts Nachrichtenagentur

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