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Grüne streiten über Homöopathie

Die Grünen streiten über Homöopathie als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. "Baden-Württemberg ist ein traditions- und erfolgreicher, anerkannter Standort für hochwertige Naturheilkunde-Verfahren und homöopathische Medizin", sagte Manfred Lucha, Sozialminister in Baden-Württemberg, der "taz" (Montagsausgabe). "Ein breites Therapieangebot, das auch Naturheilkunde und Komplementärmedizin umfasst, ist den Menschen im Land sehr wichtig." Deshalb müssten diese Leistungen auch weiterhin von den gesetzlichen Krankenkassen vergütet werden dürfen. Auch die Bundestagsabgeordnete Kordula Schulz-Asche plädierte dafür, homöopathische Behandlungen weiter von den Kassen bezahlen zu lassen. Sie persönlich glaube nicht an Homöopathie, sagte sie der "taz". Vielen Menschen aber helfe sie. Das ausführliche Gespräch mit dem Arzt werde als sehr zugewandt erlebt, der Placebo-Effekt wirke nachweislich bei vielen. "Es ist gut, dass sich Menschen auch für diesen Weg entscheiden können." Deshalb sollten die Kassen solche Leistungen - vor allem das Gespräch - weiter bezahlen. Auf dem Grünen-Parteitag im November in Bielefeld könnte es zur einer Kampfabstimmung über Homöopathie kommen. Ein Antrag fordert, die Finanzierung der Homöopathie über die Krankenkassen zu beenden. Ein anderer Antrag will den Status quo beibehalten. Im Moment bezahlen viele gesetzliche Krankenkassen homöopathische Behandlungen. Foto: Grünen-Parteitag, über dts Nachrichtenagentur  

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