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Günther: CDU muss Kurs der Mitte fortsetzen

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich bereits festgelegt, wen er als nächsten CDU-Bundesvorsitzenden wählen wird. Aus Fairnessgründen werde er den Namen erst zu einem späteren Zeitpunkt nennen, sagte Günther am Donnerstag im RBB-Inforadio. Das werde rechtzeitig vor dem Parteitag Anfang Dezember in Hamburg der Fall sein.

Die Mitglieder seines CDU-Landesverbands Schleswig-Holstein könnten frei entscheiden, wen sie wählen. Es sei kein Geheimnis, dass er dafür ist, den Kurs der Mitte fortzusetzen, so Günther. „Eine Partei, die Volkspartei bleiben will, muss breit aufgestellt sein. Die kann sich nicht nur auf den konservativen Flügel konzentrieren, die kann sich nicht nur auf den Wirtschaftsflügel konzentrieren. Sie muss alle Flügel ansprechen. Ich glaube, der oder die Kandidatin, die am Ende gewählt wird, sollte sich genau daran orientieren und diese Partei in der Mitte verorten.“ Auf die Nachfrage, ob das bedeutet, dass er Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer favorisiert, antwortete Günther: „Zumindest habe ich Annegret Kramp-Karrenbauer so kennengelernt, dass sie auf jeden Fall auch in dieses Schema passt.“ In Lübeck findet am Donnerstagabend die erste von insgesamt acht CDU-Regionalkonferenzen statt, auf denen sich die Kandidaten für den Parteivorsitz vorstellen sollen. Auftreten werden Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz. Günther ist Gastgeber.

Foto: Daniel Günther, über dts Nachrichtenagentur

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