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Handarbeitsboom am Ende

Der große Handarbeitsboom in Deutschland ist beendet. Die Umsätze mit Zubehör unter anderem zum Stricken, Nähen und Häkeln gehen teils deutlich zurück. „Der Markt fürs Stricken, Nähen und Häkeln schrumpft wieder, nicht lebensbedrohend, aber signifikant“, sagte Ansgar Nonn, der Chef des Branchenriesen Prym ist, der „Welt am Sonntag“.

Prym drängt daher nun in andere Geschäftsbereiche, um den Rückgang im sogenannten Do-It-Yourself-Geschäft zu kompensieren. „Diversifizierung sichert dem Unternehmen die Zukunft auch in den kommenden Dekaden“, sagte Nonn. „Und je mehr sinnvolle Standbeine es gibt, desto besser.“ Aktuell ist die Prym-Gruppe aus Stolberg bei Aachen in vier Geschäftsfeldern aktiv: Neben Handarbeitsutensilien wie Stricknadeln, Häkelringen oder Nähsets verkauft das 1530 gegründete Familienunternehmen auch Druckknöpfe und BH-Verschlüsse sowie Kontakttechnologie, durch die beispielsweise Autoradios und Klimaanlagen in Autos zum Laufen gebracht werden.

„Zukäufe sind denkbar“, sagte Nonn. „Dem Unternehmen geht es finanziell wieder gut, also halten wir gezielt Ausschau nach Akquisitionskandidaten.“ Dabei gehe es zum einen um Verstärkungen für die bestehenden vier Geschäftsbereiche, zum anderen aber auch um ein mögliches neues Geschäftsfeld. Prym musste nach einer Kartellstrafe vor einigen Jahren eine schmerzhafte Restrukturierung durchlaufen.

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