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Ifo-Chef warnt vor konjunkturellem Rückschlag in China

Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat vor einem konjunkturellen Rückschlag in China gewarnt. „Die jüngsten Zahlen zeigen, dass die allgemeine Abkühlung der Weltwirtschaft auch China einbezieht“, sagte Fuest dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Der Handelskrieg mit den USA treffe „die Volksrepublik härter als andere Länder“.

China stehe vor der besonderen Herausforderung, „den Strukturwandel von einem investitionsgetriebenen zu einem stärker innovationsgetriebenen Wachstum mit höherem Konsum zu erreichen“, so Fuest. All das führe dazu, „dass das BIP-Wachstum in China sinkt“. Auch Deutschland werde „sich der Abkühlung der Weltkonjunktur nicht entziehen können“, ergänzte er. Es sei ein Rückgang des Wachstums zu erwarten, aber Anzeichen für eine Rezession gebe es derzeit nicht. Deutschland profitiere von einer „starken“ Binnenkonjunktur. „Für die Zahl der Erwerbstätigen ist für 2019 sogar einer neuer Rekord zu erwarten“, sagte Fuest.

Foto: Finanzdistrikt in Peking, über dts Nachrichtenagentur

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