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IfW-Präsident erwartet keine neue Energiekrise durch Iran-Konflikt

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwartet durch den Iran-Konflikte keine neue Energiekrise. "Die Abhängigkeit vom Erdöl ist dramatisch gesunken, übrigens auch eine positive Folge der Energiewende ", sagte der Präsident des IfW, Gabriel Felbermayr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). "Die Ölpreise machen uns heute weniger Sorgen als noch vor 40 Jahren. Aber die Unsicherheit ist größer geworden. Das macht Prognosen und Planungen noch schwieriger." Der Volkswirtschaftsprofessor geht davon aus, dass im Handelskonflikt zwischen den USA und China, Amerika die stärkere Position innehält. "Ökonomisch ist die USA stärker, weil sie wesentlich mehr aus China einführt als umgekehrt. Der Wert ist rund 400 Milliarden Dollar höher", erläutert Felbermayr. Die Zolleinnahmen würden am Ende nicht nur die amerikanischen Verbraucher bezahlen, sondern auch die chinesischen Produzenten. Sie dürften auf Gewinn verzichten. "So hat Trump in dem Konflikt die besseren Karten: Im Falle einer Eskalation haben die Chinesen mehr zu verlieren." Europa könnte von einem Konflikt sogar profitieren, meint der Ökonom. "Die Chinesen geraten unter Druck, machen den USA Zugeständnisse und die Europäer könnten als Trittbrettfahrer davon profitieren. Wir haben gerade deshalb Ruhe, weil Trump sich auf China konzentriert." Felbermayr empfiehlt Europa sich auf seine Marktmacht zu besinnen. "Eine große Stärke ist unser Binnenmarkt . Das ist unser attraktives Angebot an die anderen Machtblöcke - und unser wertvollster Chip in allen Verhandlungen." Foto: Öltanks, über dts Nachrichtenagentur

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