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Immofinanz AG: Prognosen eingetroffen

ImmobilienbauWien - Die österreichische Immofinanz AG, eine europaweit tätige Immobiliengesellschaft, konnte die guten Nachrichten gebrauchen. Die Eigenkapitalquote konnte sich seit April 2013 von 42,3 auf 43,6 Prozent steigern. Der Verkauf von Immobilien brachte einen Erlös von 5,7 Millionen Euro, ein Plus in den Finanzeingängen von 21,4 Prozent. Der Nettogewinn zeigte einen deutlichen Unterschied zum Vergleichszeitraum 2012: Er stieg von 9,6 Millionen Euro auf 117, 7 Millionen Euro. Damit wurden die Erwartungen der Analysten weit übertroffen. Sie gingen von einem Gewinnplus von rund 57 Millionen Euro aus. Gegenwärtig verfügt die Immofinanz über 6,7 Millionen Quadratmeter vermietbare Fläche und ein Immobilienvermögen von 9,3 Millionen Euro. Sie ist an der Wiener Börse im Segment Prime Market notiert.

Zu Jahresbeginn noch Kursnull

Seit Jahresbeginn hofft die Immofinanz AG auf derartig gute Nachrichten. Von Jahresbeginn bis April bilanzierte die Aktie mit einem Kursnull bei 3,154 Euro. Doch in der gesamten Immobilienbranche stachen die Aktien in diesem Zeitraum beim ATX nur begrenzt hervor. Eine Ausnahme bildete lediglich Warimpex. Damals zeigte sich die Immofinanz-Aktie im europäischen Vergleich des Bloomberg Europe Real Estate Index lediglich unterdurchschnittlich. Nun meldet die Immofinanz zwar einen leichten Rückgang bei den Mieterlösen um 0,5 Prozent auf 161,4 Millionen Euro im ersten Geschäftsquartal 2013, doch durch den Verkauf von Immobilien ergab sich ein Plus. Das EBIT stieg um 4,7 Prozent auf 199,8 Millionen Euro. Nun soll auch die Buwog vor dem Börsengang durch Immobilienzukäufe weiter gestärkt werden. „Mit der Trennung der Buwog von unseren Gewerbeimmobilien peilen wir folgendes Ergebnis an: Ein Wohnimmobilienportfolio in der Buwog, das vom Markt wesentlich höher bewertet wird als derzeit im kombinierten Portfolio der Immofinanz Group, sowie eine Verbesserung wichtiger Kennzahlen bei der Immofinanz und eine Konzentration auf höher rentierende gewerbliche Assetklassen in West- und Osteuropa", erklärt Immofinanz-CEO Eduard Zehetner.

Immofinanz-Aktien

Zehentner besitzt derzeit 1,67 Millionen Papiere der Immofinanz. Im April 2013 kaufte er neuerlich 10.000 Stück zu je 2,999 Euro. Der größte Aktionär des Unternehmens ist JPMorgan mit 6,1 Prozent. Doch auch die Fries-Gruppe legt zu. Im April erstanden nach dem Kauf durch Zehentner auch Rudolf und Franziska Fries 1 Million Aktien zu je 2,996 Euro. Fries besitzt somit rund 64,9 Millionen Immofinanz-Aktien und hält damit 5,75 Prozent. Momentan stellt das Fries-Paket einen Gegenwert von 200,9 Millionen Euro dar, nachdem der Stückpreis auf 3,095 Euro gestiegen ist. 2008, im Zuge der Finanzkrise, verlor die Immofinanz 95 Prozent ihrer Marktkapitalisierung. Ein Liquiditätsbedarf von 500 Millionen Euro, dessen Finanzierung fraglich war, wurde bekannt gegeben. Nachdem gegen den Konzernchef Karl Petrikovics ein Strafverfahren eingeleitet wurde, folgte zunächst Thomas Kleibl. Zehetner wurde schließlich als Sanierer in den Vorstand bestellt.

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