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Massivholzmöbel für ein gesundes Zuhause

Vorbei ist die Zeit der Wohnwände aus Spanplatten, die oft spätestens nach dem dritten Umzug so große Verschleißerscheinungen aufweisen, dass sie eigentlich ersetzt werden müssten. Massivholzmöbel liegen derzeit voll im Trend. Immer häufiger achten Verbraucher beim Einrichten darauf, dass die Möbel nicht nur schön und funktional sind, sondern auch aus schadstofffreien, natürliche Materialien und nachwachsenden Rohstoffen gefertigt sind. Hier sind Vollholzmöbel aus nachhaltigem Holzanbau die erste Wahl. Dabei kommen Naturmöbel aus Massivholz nicht nur im Wohnbereich, Esszimmer und im Schlafzimmer zum Einsatz, sondern sie zieren auch Badezimmer und Küchen ebenso wie die Diele oder das Arbeitszimmer.

Aktuell gilt das Interesse neben mediterran gehaltenen Möbeln aus Massivholz wie Sideboards und Schränken, die dem Zuhause eine gewisse Leichtigkeit verleihen, vor allem Massivholzmöbeln im Kolonialstil und dem ewigen Klassiker – dem Landhausstil.

Massivholz, Vollholz vs. Echtholz – was ist der Unterschied?

Verbraucher, die nach Massivholzmöbeln Ausschau halten, sehen sich einer überwältigenden Vielfalt von Möbeln gegenüber, die unter der Rubrik Vollholz und Massivholz angeboten werden. In einigen Fällen taucht auch der Begriff „Echtholz“ auf. Gerade mit der Bezeichnung „Echtholzmöbel“ wird recht gern geworben. Mancher Kunde ist der Meinung, tatsächlich Möbel aus massivem Holz zu erwerben und ist dann erstaunt, wenn Schrauben nicht halten oder sich plötzlich Furnier zu lösen beginnt. Dabei handelt es sich jedoch in der Regel um Möbelplatten, die aus einem Kern mit weniger edlen Hölzern und einer beidseitigen Furnierauflage in der edleren Möbelholzart bestehen. Der Gesetzgeber regelt jedoch eindeutig, dass nur Möbelstücke Massivholzmöbel oder Möbel aus Vollholz genannt werden dürfen, wenn alle Teile durchgehend aus der angegebenen Holzart bestehen.

Massivholzmöbel haben eine Vielzahl von Vorteilen

Möbel und Möbelsysteme aus Vollholz sind nicht nur schön anzuschauen, sondern sie sind ausgesprochen stabil und langlebig, frei von Schadstoffen und ökologisch unbedenklich. Die meisten Hersteller legen Wert darauf, dass keine tropischen Edelhölzer zum Einsatz kommen, sondern dass das verwendete Material aus nachhaltigem Anbau kommt. Dies ist für den Verbraucher am FSC- oder dem PEFC-Siegel erkennbar. Bei der Herstellung von Massivholzmöbeln kann vielfach sogar auf Kleber verzichtet werden und auch eine zusätzliche Oberflächenbehandlung durch Lacke ist nicht nötig. Die Oberflächen werden lediglich mit Holzöl behandelt und belassen das Material dadurch atmungsaktiv, was mit zu einem gesunden Raumklima beiträgt.

Schließlich sind Möbel aus Naturholz auch äußerst komfortabel auszubessern. Kleinere Beschädigungen, wie Dellen, Schlagstellen oder Wasserränder können so meist problemlos behoben werden, während bei furniertem und lackiertem Möbelholz fast immer Probleme auftreten.

Foto: © Naturmöbel Manufaktur

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