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Inklusion: Oldenburg als vorbildliches Beispiel mit 90.000 Euro prämiert

Die Übermorgenstadt Oldenburg gehört zu den vorbildlichen Kommunen Niedersachsens bei der Umsetzung des Inklusionsgedankens: Am Donnerstagabend, 10. Juli, wurde sie in der Endrunde der fünf ausgewählten Kommunen in Hannover von Sozialministerin Cornelia Rundt beim Wettbewerb „Kommunale Modellvorhaben zur Stärkung der Inklusion auf der örtlichen Ebene“ mit einer Förderung von 90.000 Euro prämiert. Beworben hatte sich die Inklusive Übermorgenstadt unter dem gleichnamigen Titel im Februar. Kernpunkt der Oldenburger Bewerbung ist die Prozessqualität auf dem Weg zur erfolgreichen Inklusion.

Inklusive Stadtgesellschaft als vorbildliches Beispiel für gelebtes Miteinander

Ehe Sozialministerin Rundt die Ergebnisse bekannt gab, stellten die fünf Kommunen der Endrunde ihr jeweiliges Konzept einer Jury vor. Sozialdezernentin Dagmar Sachse dazu: „Wir leben Vielfalt und Beteiligung, indem alle Gruppen der Stadtgesellschaft bei uns aktiv am Prozess beteiligt sind. Und genau das zeigten wir in unserem Vortrag in Hannover, indem Akteurinnen und Akteure verschiedenster Gruppen in Hannover unseren Inklusionsprozess vorstellten und ihre eigene Beteiligung dabei darstellten.“ Referiert haben Meike Dittmar vom Behindertenbeirat, Peter von der Dovenmühle von der Seniorenvertretung und Thorsten Haupt von LuST e.V. (alle zudem Steuerungsgruppe) sowie Liliana Mora aus der Arbeitsgruppe Inklusive Werte. Sie arbeitet als Diplom Pädagogin im Haus Regenbogen.

Zahlreiche Steuerungs- und Arbeitsgruppen sowie Zivilgesellschaft beteiligt

Bestandteile der Bewerbung vom Februar waren neben den Grundlagenbeschlüssen des Oldenburger Rates der in Arbeit befindliche „Kommunale Aktionsplan Inklusion“ und die Projekte „Inklusion an Oldenburger Schulen“ sowie „Inklusive Ausrichtung der Stadtverwaltung“. In den Prozess sind zahlreiche Steuerungs- und Arbeitsgruppen intensiv eingebunden. Die Zivilgesellschaft ist breit beteiligt. Stadt über Zwischenschritte, Teilerfolge und Zielformulierungen beim Inklusionsprozess durch umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit. Hervorgehoben hatte die Übermorgenstadt in ihrer Bewerbung außerdem, dass der gesamte Prozess auf dem Weg zur Inklusiven Übermorgenstadt extern von der Bonner Montagsstiftung begleitet wird.

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