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Innenstaatssekretärin will serielles Bauen fördern

Bauen nach dem Steckkastenprinzip soll in Zukunft stärker unterstützt werden, um das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu steigern. "Serielles und modulares Bauen ist ein Baustein, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen", sagte Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesinnenministerium (BMI), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Mit dem Bauen von modularen Wohneinheiten in Serie "lässt sich schnell, kostengünstig und gleichzeitig qualitativ hochwertig neuer bezahlbarer Wohnraum errichten", so die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium weiter. Aufgrund der "wohnungswirtschaftlichen Situation" sei es ein zentrales Anliegen der Bundesregierung, bezahlbares Bauen zu unterstützen. Der Bund selbst setze serielle und modulare Bauprojekte um, um Bundespolizisten bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen, so Bohle. "Es steht außer Frage, dass wir mehr Angebot an Wohnungen brauchen. Insbesondere in den gut nachgefragten Städten ist serieller Neubau ein gutes Mittel, um bezahlbaren und benötigten Wohnraum zu schaffen", sagte Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender von Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen Vonovia. Die Grünen fordern eine "Strategie Holzbau" nach schwedischem Vorbild. "In Schweden hat die Holzbaustrategie dazu geführt, dass Bauen beschleunigt und günstiger möglich geworden ist", sagte Christian Kühn, wohnungspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion. Beim seriellen Bauen brauche "es noch viele Gespräche mit den Ländern, um dieses serielle Bauen auch wirklich in die Fläche zu bringen", so Kühn weiter. Auch der baupolitische Sprecher der FDP, Daniel Föst, sieht die Länder in der Pflicht. "Das serielle und modulare Bauen sind wichtige Bausteine, um schnell und im großen Stil neuen Wohnraum zu schaffen. Leider haben die Länder das noch nicht erkannt", sagte Föst den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Föst verglich den aktuellen Stand der Bauordnungen mit der Automobilindustrie: "Wie absurd wäre es, wenn jedes Modell eines Autoherstellers in jedem Bundesland einzeln genehmigt werden müsste. Beim Wohnungsbau ist das leider normal?", so der FDP-Politiker weiter. Lobend hob Föst hervor, dass Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein Anstrengungen für eine Harmonisierung der Bauordnungen unternehmen würden. Foto: Bundesinnenministerium, über dts Nachrichtenagentur

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