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IT-Gigant Cisco bringt Innovationszentrum nach Berlin

Der weltweit führende IT-Anbieter Cisco hat sich für Berlin als Standort für sein neues Innovationszentrum entschieden. Das gaben Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) und die Cisco-Manager Michael Ganser, Senior Vice President Central Europe und Dr. Bernd Heinrichs, Managing Director für IoE Lösungen bei Cisco EMEAR, heute in der Hauptstadt bekannt. Der Technologieriese aus San Francisco wird 2015 mit seiner Ideenschmiede für das “Internet of Everything” in den Euref-Campus am Gasometer in Schöneberg einziehen. „Es war ein harter Wettbewerb im Ringen um den neuen Cisco-Innovationsstandort. Wir sind sehr froh und stolz, dass sich Cisco für uns entschieden hat. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Engagement von Cisco in Berlin eine Signalwirkung haben und weitere Player anziehen wird”, sagte Senatorin Yzer bei der Vorstellung der Ansiedlungspläne.
In dem openBerlin Cisco Internet of Everything Innovation Center sollen Ideen, Entwicklungen und Lösungen für das sogenannte Internet of Everything (IoE) vorangetrieben und in Prototypen verwirklicht werden. “Deutschland ist eine Hochburg für Innovation, insbesondere wenn es um Produktion, Transport und Logistik geht. Mit openBerlin und seinem Ökosystem an Partnern können wir die Innovation und die Verbreitung von IoE in Deutschland beschleunigen”, erläuterte Michael Ganser, Senior Vice President Central Europe von Cisco. Neben Berlin sind Rio de Janeiro, Toronto, Barcelona, London und das südkoreanische Songdo Standorte für die Cisco Internet of Everything Innovation Center. In Berlin will Cisco voraussichtlich nahezu 30 Mio USD investieren.
Das Konzept der Standorte ist neu: Nicht nur Ciscos eigene Ingenieure und Entwickler, sondern auch Kunden, Branchenpartner, Wissenschaftler und Start-ups sind bei der Suche nach smarten Lösungen zum Beispiel für die Industrie 4.0 in den Accelerator eingeladen. So wollen nach Angaben von Dr. Bernd Heinrichs auch Bosch und Intel am Gasometer mit Cisco kooperieren. “Unter allen Standorten der Innovation Center soll Berlin in puncto Produktion, Transport und Logistik weltweit zuständig sein”, betont Dr. Bernd Heinrichs, der an Berlin besonders die Innovationskraft, die Infrastruktur und die Sogwirkung, die die Stadt auf die besten Köpfe der IT-Branche ausübt, schätzt.
Dass Berlin vor allem durch seine Innovationskraft punktet, wertete Senatorin Yzer als Anerkennung für die Wirtschaftspolitik: “Innovation und Berlin gehören zusammen. Wir sehen die Entscheidung von Cisco auch als Bestätigung für unsere strategische Weichenstellung in der Wirtschaftspolitik. Berlin hat nicht nur das Image von Kreativität und Erfindungsreichtum, sondern auch die Kraft das technologisch Mögliche in die Anwendung zu bringen und damit Referenzstadt für die Lösungen von morgen zu sein. Dafür brauchen wir starke Partner wie Cisco.“
Auch Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, begrüßte das angekündigte Engagement von Cisco in der Hauptstadt: „Durch die Ansiedlung eines Global Players wie Cisco rückt Berlin noch stärker ins Blickfeld von Unternehmern und Venture Capital Gebern aus der ganzen Welt. Diese Dynamik wird die Hauptstadt verändern: Gerade die Berliner Gründerszene wird durch neue internationale Kooperationspartner und Start-ups inspiriert und gefördert werden. Mit dem Euref-Campus haben wir für Cisco den perfekten Mikrokosmos gefunden, wo für Forscher, Unternehmer und Gründer die Stadt der Zukunft heute schon gelebter Alltag ist.“

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