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IW begrüßt Auswahl für Wirtschaftsnobelpreis als „wichtiges Signal“

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat die Auswahl der US-Wirtschaftswissenschaftler William Nordhaus und Paul Romer als diesjährige Rezipienten des Wirtschaftsnobelpreis begrüßt. Es sei ein wichtiges Signal, dass sich die durch den Klimawandel bedingten langfristigen globalen Herausforderungen meistern lassen, teilte das IW am Montag mit. Die Forscher zeigen in ihrer Arbeit, welche wirtschaftspolitischen Weichenstellungen „in einer nicht perfekten Welt“ dafür gestellt werden müssten.

William Nordhaus bringe in seiner Arbeit Klima- und Wachstumsforschung zusammen. Dabei gehe er seit langem der Frage nach, wie der Klimawandel bekämpft werden könne, ohne wirtschaftliches Wachstum und den damit verbundenen Wohlstand aufs Spiel zu setzen, so der IW. Damit die Klimapolitik zu einem globalen Erfolg werde, sei entscheidend, dass nicht nur reiche Länder in klimafreundliche Technologien investieren können. Paul Romer wiederum leiste seit vielen Jahren wichtige Beiträge, um den essenziellen Zusammenhang von technologischer und wirtschaftlicher Entwicklung verständlich darzulegen. Langfristig seien dabei Innovationen und die ihnen zugrundeliegenden Rahmenbedingungen entscheidend. Der US-Wirtschaftswissenschaftler zeige, wie sich Unternehmen durch Innovationen Wettbewerbsvorteile verschaffen können, wodurch Wachstumszyklen entstehen könnten.

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