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Juli-Chef Kuhle wünscht sich „mehr Macron in der FDP“

Die FDP sollte sich nach Meinung ihrer Jugendorganisation Junge Liberale (Juli) ein Vorbild am französischen Präsidenten Emmanuel Macron nehmen. „Ich würde mir in der FDP mehr Macron wünschen“, sagte Juli-Chef Konstantin Kuhle der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). Die Pläne des Franzosen zur Modernisierung Europas und der politischen Kultur seien beispielhaft, so Kuhle.

Dessen ermutigende Politik sei zwar schwer umzusetzen, verdiene aber Unterstützung. Auch parteiintern sind nach Meinung des Juli-Chefs Modernisierungen fällig. Kuhle wünschte sich weniger Hürden bei der Parteikarriere. Er plädiere für offene Modelle der Parteiendemokratie, wie Vorwahlen oder Onlineabstimmungen statt Delegiertenentscheidungen. Kuhle forderte außerdem, dass das Wohnortprinzip entfällt, welches eine Mitgliedschaft im Kreisverband des Wohnortes gebietet. Das gehe an der Lebensrealität vieler junger Menschen vorbei, so Kuhle: „Das muss man an die persönliche Biografie anpassen können. Wer öfter umzieht, sollte nicht immer wieder von vorne anfangen müssen.“

Foto: Konstantin Kuhle, über dts Nachrichtenagentur

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