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Karliczek will Forschungsmittel an gute Kommunikation binden

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat angekündigt, dass die Wissenschaftskommunikation einen größeren Stellenwert bei der Vergabe von Forschungsmitteln haben werde. In einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit" stellt Karliczek das Ziel eines Grundsatzpapiers ihres Ministeriums vor, nach dem Wissenschaftler "in ihren Projekten die Kommunikation von Anfang an mitdenken und Ressourcen dafür einplanen" sollten. Es sei an der Zeit, "konkrete Anreize für mehr Kommunikation im Forschungsalltag zu geben". Die Ministerin kündigte an, dass es eine Plattform zur Evaluation der Wissenschaftskommunikation geben solle. Zudem werde sie eine Denkwerkstatt "#FactoryWisskomm" ins Leben rufen, die Selbstverpflichtungen der Wissenschaft erarbeiten solle. Wissenschaftskommunikation solle "endlich zur Chefsache in den Wissenschaftseinrichtungen" werden. Wissenschaft solle in den Diskurs gehen und sich ihrer wichtigen gesellschaftlichen Rolle bewusst werden, forderte die CDU-Politikerin in der Wochenzeitung. "Wissenschaft sollte sich auch am Gemeinwohl orientieren. Wissen verpflichtet." Foto: Anja Karliczek, über dts Nachrichtenagentur  

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