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Neue EZB-Direktorin begrüßt Pläne für Einlagensicherung

Die designierte neue Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, hat die Pläne für die Einführung einer gesamteuropäischen Einlagensicherung begrüßt. Sie halte die Initiative von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD ) für einen "ausgesprochen wichtigen Vorstoß", sagte Schnabel der Wochenzeitung "Die Zeit". Er bringe Bewegung in eine festgefahrene Debatte und greife die Punkte auf, die für die Stabilität der Währungsunion wichtig seien. Schnabel ist Mitglied im Sachverständigenrat der Wirtschaftsweisen. Die Bundesregierung hat sie für das Direktorium der EZB nominiert, als Nachfolge für die ausscheidende Sabine Lautenschläger. Eine europäische Einlagensicherung soll verhindern, dass die Kunden panikartig ihr Geld abheben, wenn Zweifel an der Zahlungsfähigkeit einer Bank aufkommen. Sie ist aber in Deutschland umstritten, weil befürchtet wird, dass dann deutsche Sparer für Krisen in anderen Ländern aufkommen müssen. Schnabel sagte, es sei eine Illusion zu glauben, dass die Deutschen solche Krisen ignorieren könnten. Dazu seien die Volkswirtschaften und die Finanzsysteme in Europa zu sehr verflochten. Außerdem gebe es auch in Deutschland Banken, die nicht glänzend dastünden. Foto: EZB, über dts Nachrichtenagentur  

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