Knappe Olivenölvorräte sorgen weltweit für Preisanstieg


Weltweit steigt der Preis für Olivenöl aufgrund knapper werdender Vorräte, insbesondere in Spanien, dem größten Produzenten. Ungünstige Wetterbedingungen haben zu einem drastischen Rückgang der Ernte geführt, wodurch sich die Produktionskosten erhöht haben. Der Preis für Extra Vergine stieg innerhalb eines Jahres von etwa 400 auf über 800 Euro je 100 Kilogramm. Diese Entwicklung hat zu vermehrten Diebstählen von Olivenöl geführt, insbesondere in Spanien. Die Krise wirkt sich auch auf Italien, Griechenland und die Türkei aus, wo die Produktion zurückgeht und die Preise steigen. In Spanien und Griechenland werden Lagerhäuser und Ölmühlen verstärkt überwacht, und in einigen spanischen Geschäften werden Olivenölflaschen nun wie teurer Alkohol gesichert. Die geringere Nachfrage und die steigenden Preise bedrohen die Existenz vieler traditioneller Ölmühlen. In Italien gibt es einen Anstieg der Preise um knapp 50 Prozent, was als „noch nie dagewesene Situation“ bezeichnet wird

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