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Knieschmerzen? So kann man Arthrose sinnvoll entgegenwirken

ST 001. wirtschaft.com Welche Behandlung bei Knieschmerzen 199x300 e1402850177198 - Knieschmerzen? So kann man Arthrose sinnvoll entgegenwirkenGera - Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr an Gelenkarthrose zu erkranken. Vor allem Gelenke , die im Laufe des Lebens stark beansprucht werden, sind anfällig dafür. Knieschmerzen, Hüftbeschwerden oder auch Schulterprobleme sind deshalb im Alter keine Seltenheit. Grund dafür ist die Abnutzung des Knorpelbelags, der die Gelenkknochen bedeckt und diese vor äußerem Widerstand bewahrt. Die Knorpel werden im Lauf der Jahre abgenutzt, ihre Schutzhülle schmilzt. Folglich werden die Gelenkknochen schwächer und rissiger und somit auch reizbar für äußere Einwirkungen. Die sich bietende Reibungsfläche kann allmählich nicht nur zu einer Bildung von Zysten und Entstellung der Knochen führen, sondern tatsächlich auch zu einer Gelenkversteifung. Am meisten gefährdet ist der Gelenkknochen im Knie, das als größtes Gelenk des menschlichen Körpers gilt. Doch die menschliche (Körper-)Masse, die im Laufe des Lebens auf das Knie einwirkt, stellt für die vergleichsweise doch eher kleine Fläche des Kniegelenks eine sehr hohe Belastung da. Außerdem ist das Knie das meistbenutzte Gelenk des Menschen. Durch das viele Bewegen, Drehen oder Stoßen nutzt sich der Gelenkknochen mit der Zeit stark ab.

Zauberformel bei Arthrose: Kilogramme ade, Bewegung grüß Gott

Doch was kann man gegen Gelenkarthrose tun? Besonders bei Knieschmerzen ist es sinnvoll, durch ausgewogene Ernährung überflüssige Kilos zu verlieren. Das alleine stellt für viele Betroffenen oftmals schon eine fühlbare Entlastung dar. Daneben sollte man aber auch sportlich aktiv werden. Durch die Bewegung wird der Knorpel besser versorgt und baut die angrenzenden Muskel wieder auf, was demzufolge das Knochengelenk ungemein erleichtert. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass man nur Sportarten nachgeht, die die Gelenke schonen – beispielsweise Fahrrad fahren oder Nordic Walking.

Medikamente und Krankengymnastik

Physiotherapie und geeignete Schmerzmittel sind eine zusätzliche Option, mit der man gegen Arthrose vorgehen kann. Eine zweckmäßige und vielfältige Mediakamentenauswahl stellen die sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und Acetylsalicylsäure, Ibuprofen sowie Diclofenac oder auch die neuern und magenfreundlicheren Cox-2-Hemmer (Coxibe), Kortikoiden und auch Opiate dar.

Hochmolekular ist von hohem Nutzen

Des Weiteren gibt es zur Bekämpfung der Probleme auch eine Behandlung mit Hyaluronsäure. Bei Gelenkschmerzen im Knie wird diese geradewegs in das belastete Gelenk eingespritzt, um die aufgebrauchte Gelenkschmiere und somit die Schutzfunktion wieder aufzubauen. Damit findet zum einen eine Schmerzreduzierung statt. Zum anderen wird auch die Gefahr, dass die Krankheit weiter voranschreitet, eingedämmt. Bei Interesse an einer solchen Therapie sollte man jedoch ausschließlich auf einen kompetenten Fachmann setzen, der sich mit den genannten Injektionen auskennt. Auch bei der Wahl des Arzneimittels sollte ein geeignetes Produkt gewählt werden, das eine Hyaluronsäure aufweist, die bezüglich ihres Molekulargewichts dem der angeborenen Hyaluronsäure ähnelt, z. B. Synvisc. Untersuchungen zeigen: Durch diese Behandlung kann der Schmerz schnell und kontinuierlich bewältigt werden. Mit einer angepassten Säureinjektion sind im Endeffekt zudem weniger Einspritzungen nötig. Diese hochmolekulare Methode kann also die körpereigene Herstellung von Gelenkschmiere begünstigen und bei langfristiger Behandlung sogar den fortschreitenden Abbau der Knorpel verlangsamen. Foto: djd/Sanofi

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