Kolumbien kämpft gegen Ausbreitung von Escobars Flusspferden


Die kolumbianische Regierung ergreift Maßnahmen, um die unkontrollierte Vermehrung der Flusspferde des Drogenbarons Pablo Escobar einzudämmen. Die Tiere sollen sterilisiert werden, um Umweltschäden und Konflikte mit der einheimischen Tierwelt zu verhindern. Falls dies nicht ausreicht, werden Umsiedlung oder Einschläfern als weitere Optionen erwogen. Das Problem entstand, nachdem Escobar in den 1980er Jahren vier Flusspferde illegal in seinen Privatzoo brachte, von wo sie sich unkontrolliert ausbreiteten. Die Sterilisation ist jedoch teuer und birgt Risiken für die Tiere und das medizinische Personal. Wissenschaftler schätzen, dass es bereits über 160 Flusspferde in Kolumbien gibt, und ohne Gegenmaßnahmen könnten es bis 2035 bis zu 1.000 werden.

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