Länger krank durch Psychische Störungen: BKK-Report

Länger krank durch Psychische Störungen: BKK-Report


Die Krankenkassen verzeichnen einen Anstieg der Krankenstand-Rekorde aufgrund höherer Infektionszahlen bei Atemwegserkrankungen. Laut dem aktuellen BKK-Gesundheitsreport von 2022 waren Erkältungen und grippale Infekte die häufigsten Krankheitsursachen. Psychische Störungen machten zwar nur 4,6 Prozent der Arbeitsunfähigkeitsfälle aus, führten jedoch zu längeren Ausfallzeiten von durchschnittlich 40,4 Tagen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs waren seltener, aber mit durchschnittlich 22,9 bzw. 32,7 Tagen längerwierig. Geschlechtsunterschiede zeigten sich bei den häufigsten Erkrankungen: Frauen litten öfter an Atemwegs- und psychischen Erkrankungen, während Männer bei Muskel-Skelett-Erkrankungen und Verletzungen vorne lagen. Altersabhängig waren junge Menschen häufiger von Erkältungen betroffen, während ältere Menschen längere Erholungszeiten bei Rückenproblemen hatten. Insgesamt benötigten Menschen über 55 im Schnitt 18,2 Tage, um wieder gesund zu werden, was zu den meisten Krankentagen pro beschäftigter Person führte

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