„Letzte Generation“: Darum wechseln die Aktivisten ihre Strategie

Die Aktivistengruppe „Letzte Generation“ hat angekündigt, dass sie ihre Strategie in Zukunft ändern wird. Die Gruppe, die für ihre aggressiven Taktiken und ihre Bereitschaft zu direkten Aktionen bekannt geworden ist, hat beschlossen, sich nicht mehr auf Straßenblockaden zu verlassen, bei denen die Aktivisten an der Straße festkleben.

Diese Entscheidung kommt nach mehreren öffentlichkeitswirksamen Vorfällen, bei denen Aktivisten der „Letzten Generation“ verhaftet und wegen Behinderung des öffentlichen Straßenverkehrs und ordnungswidrigen Verhaltens angeklagt wurden. Während die Gruppe lange Zeit argumentiert hat, dass solche Taktiken notwendig sind, um auf ihre Sache aufmerksam zu machen und die Regierung zum Handeln zu zwingen, sind viele Mitglieder inzwischen der Meinung, dass sie nicht mehr effektiv sind.

Stattdessen plant die Gruppe, sich auf gezieltere Aktionen zu konzentrieren, die darauf abzielen, bestimmte Branchen oder Institutionen zu stören. Dazu gehören Sitzstreiks vor Regierungsgebäuden, Proteste vor Firmenzentralen oder sogar Sabotageakte gegen die Infrastruktur, die die von ihnen bekämpften Branchen unterstützt.

Trotz dieses Strategiewechsels bleibt die „Letzte Generation“ ihren Grundüberzeugungen treu und wird aus ihrer Sicht weiterhin für eine „gerechtere und ausgewogene Gesellschaft kämpfen“.

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