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Licht – so sparst Du Energie im Handumdrehen

Es gibt einen netten Spruch, der gern genutzt wird, wenn die Sprache auf das Energiesparen kommt: „Früher hatte ich Angst vor der Dunkelheit, heute vor dem Licht.“ Gemeint sind damit die immer weiter steigenden Energiepreise. Aber niemand muss im Dunkeln sitzen, sondern Kann es sich durchaus gemütlich machen, mit dem richtigen Licht und schicken Lampen wie denen von Lampenmeister Marset. Wer Energie sparen will, der muss lediglich einige Dinge beachten.

Lampen und Leuchten – ein stetig wachsender Markt

Das Marktsegment Lampen & Leuchten enthält verschiedene Arten von Lampen und Leuchten, die in den Innenräumen verwendet werden und für Licht sorgen. Lampen und Leuchten sind ein essenzieller Bestandteil der Innenmöblierung und bieten das richtige Licht zu jeder Tageszeit.

In diesem Jahr wird ein Umsatz in dem Segment von etwa 6.796 Mio. Euro erwartet. Prognosen zeigen auf, dass Lampen und Leuchten im Jahr 2026 ein Marktvolumen von 7.089 Mio. Euro erreichen wird, was einem jährlichen Umsatzwachstum von 1.06 Prozent entspricht.

Niemand muss sich „bestrafen“, da er Strom sparen will

Es handelt sich um ein grosses Missverständnis, das sich die Verbraucher bestrafen müssen, da sie Energie sparen wollen. Einige begeben sich motiviert in die Dunkelheit, bevor sie es dann doch als Irrsinn bezeichnen und das Licht wieder einschalten. Das muss nicht sein, denn es reichen bereits wenige Umstellungen, um Energie zu sparen.

Ein sehr gutes Beispiel sind die LEDs. Wer Energie sparen will, der sollte seine alten Glühbirnen gegen LEDs austauschen, denn diese ermöglichen eine Ersparnis von bis zu 80 Prozent laut Öko-Institut. Dank der Effizienz der LEDs wurde bundesweit eine Ersparnis von 21 Prozent des Strombedarfs zwischen 2010 und 2017 eingespart.

Noch größer fällt die Ersparnis aus, wenn der Blick auf die Lebensdauer der Leuchtmittel geworfen wird. LEDs halten laut Energieberatung co2online durchschnittlich 20.000 und maximal 50.000 Stunden. Dagegen brennen die Energiesparlampen lediglich rund 10.000 Stunden, während bei der Glühbirne bereits nach 1000 Stunden Schluss ist. Somit sind die LEDs nicht teurer, selbst wenn viele Verbraucher aufgrund des Preises die Umstellung nicht vornehmen. Aber LEDs werden bereits ab einem Euro angeboten und laut co2online kann der Austausch von rund 10 Leuchtmitteln eine Einsparung von bis zu 165 Euro einbringen und 245 kg CO2 einsparen – sofern vorher Glühbirnen genutzt wurden.

Die Glühbirnen – Licht von gestern?!

Doch die alten Birnen sind doch bereits vergessen und Schnee von gestern! Sicherlich ist das richtig, doch viele haben diese in ihren Kellern gebunkert oder bestellen Restbestände online. Noch immer gibt es im Internet Anbieter, die mit der „guten alten Glühbirne“ werben und 10 Stück für rund fuenf Euro anbieten. Doch fällt der Blick auf die Lebensdauer von rund 1000 Stunden, dann sind die Glühbirnen definitiv nicht günstiger als die LEDs. Theoretisch kann die beste LED für sechs Jahre kontinuierlich brennen, während die Glühbirne bereits nach 41 Tagen die Arbeit verweigert.

Die richtige Festbeleuchtung

In der Weihnachts- und Gartensaison kommen die Lichterketten zum Einsatz. Sie brennen dann oft nächtelang. Auch hier lohnt sich deshalb der Umstieg auf LED. Die LED-Lichterketten verbrauchen laut dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) bis zu 90 Prozent weniger Strom als die Festbeleuchtung mit Glühlämpchen. Die Lichterketten mit Batterie schneiden sogar sehr schlecht ab, denn sie kosten im Betrieb dreihundertmal so viel Geld wie die Lichterketten, die ans Stromnetz angeschlossen sind.

Generell gilt, dass die Lichterketten in der Nacht höchsten von den Katzen und Eulen gesehen werden. Hilfreich ist es hier, eine Zeitschaltuhr zu nutzen. Diese schaltet die Lichterkette zur gewünschten Zeit ab und dann in der Morgendämmerung wieder für einen gewissen Zeitraum an. Die Nutzung der modernen Zeitschaltuhren ist einfach.

Wer auf Strom, Batterien und Kabel verzichten will, der nutzt Solar-Lampen. Diese sind mit PV-Modulen ausgestattet, von denen die Sonnenenergie in elektrischen Strom umgewandelt wird, sodass diese autark leuchten. Diese Leuchten sind wunderbar für die Beleuchtung im Garten, auf dem Balkon und der Terrasse geeignet, da sie ein gemütliches Licht abgeben. Wird einmal in eine Solarleuchte investiert, werden Strom oder die Kosten für Teelichter und Kerzen gespart. Somit fällt hier der Strom vom Himmel, denn aus Sonne wird Energie gemacht.

Lampen pflegen und helle Wandfarben nutzen

Die dicke Staubschicht auf der Lampe nimmt die Helligkeit. Daher sollten Lampen und Leuchtmittel regelmäßig beim Putzen mit einem Staubtuch gereinigt werden. Aber auch die Einrichtung selbst hat einen Effekt darauf, wie hell es im Raum ist. So schlucken dunkle Lampen und Wände das Licht, während das Licht von hellen Farben reflektiert wird. Daher sollten die Räume, die wenig Tageslicht abbekommen, in hellen Farben gestrichen werden.

Des Weiteren sollte bei der Lichtplanung auf einen weiteren Fakt geachtet werden. Je nach Raum und Funktion sollte das passende Licht ausgewählt werden. So ist ein kühleres, helles Licht empfehlenswert, wenn es darum geht, konzentriert zu arbeiten. Dieses ist jedoch im Schlafzimmer fehl am Platz.

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