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Linken-Chef verlangt Obergrenze für Überstunden

Linken-Chef Bernd Riexinger wertet eine aktuelle Erhebung im Auftrag des DGB, wonach 67 Prozent der Arbeitnehmer trotz Krankheit zur Arbeit gehen, als Alarmzeichen. "Die Arbeitsbedingungen müssen dringend verbessert werden", sagte Riexinger der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagsausgabe). Er forderte eine Begrenzung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 40 Stunden und eine gesetzliche Obergrenze für Überstunden.

Außerdem befürwortete der Linken-Chef ein individuelles Veto-Recht der Beschäftigten bei Überlastung sowie eine Anti-Stress-Verordnung. "Wer krank ist, bleibt zu Hause und kuriert sich aus. Das muss wieder zu einer Selbstverständlichkeit werden", sagte Riexinger. Dass sich über zwei Drittel der Beschäftigten krank zur Arbeit schleppten, belege den Druck, der auf ihnen laste. "Die Beschäftigten haben offensichtlich Angst davor, ihre Arbeit nicht zu schaffen oder gar ihren Job zu verlieren", sagte der Politiker.

Foto: Bernd Riexinger, über dts Nachrichtenagentur

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