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Louis-Vuitton-Stiftung eröffnet spektakuläres Museum in Paris

Die französische Hauptstadt ist um eine weiteres spektakuläres Gebäude reicher: Im Bois de Boulogne im Westen von Paris, zwischen Eiffelturm und dem gigantischen Geschäftsviertel La Défense, hat die Fondation Louis Vuitton einen Koloss aus Stahl und Glas errichtet.

Entworfen hat das Gebäude der US-kanadische Star-Architekt Frank Gehry: „Im einundzwanzigsten Jahrhundert bewegt sich alles: Flugzeuge, Boote, alles, Verkehr und so weiter. Deswegen wollte ich die Idee der Bewegung mit unseren Materialien erfassen.“ Die äußere Form des Gebäudes folgt nicht dem üblichen architektonischen Prinzip der rechten Winkel, sondern erinnert an Segel, an Schleier, an Tanz.

Umspielt wird es von Wasser-Kaskaden und dem Rauschen der Blätter in dem großen Waldgebiet im Pariser Westen. Auf 11.700 Quadratmetern Nutzfläche soll die Kunstsammlung der Louis-Vuitton-Stiftung präsentiert werden. Zu den bereits installierten Objekten zählt die Großskulptur des deutschen Bildhauers Thomas Schütte „Mann im Matsch“.

Hinter dem musealen Großprojekt steht der französischen Milliardär Bernard Arnault, ein leidenschaftlicher Kunstsammler und Gründer der Louis-Vuitton-Stiftung. Wie viel der Bau gekostet hat, möchte er lieber nicht mitteilen: „Einen Traum kann man nicht in Zahlen erfassen.“ Aber – man kann ihn offenbar mit Stahl und Glas in die Wirklichkeit befördern.

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